Rüstungsexportbericht 1 Halbjahr 2016: Deutsche Munition fürs Töten verzehnfacht

Deutsche Munition fürs Töten verzehnfacht

Das Volumen  der deutschen Exporte  für Munition zu als Kleinwaffen titulierten Maschinenpistolen und -gewehre hat sich im 1. Halbjahr verzehnfacht. Von 27 Millionen € auf 283,8 Mio. €. Haupt Empfängerländer für Kleinwaffen und deren Munion waren Frankreich, Irak und Polen. So berichten es Agenturen und ND.
Die Waffenlieferungen in den Irak dürften grösstenteils für die irakischen Kurdenmilizen sein. Ob Frankreich und Polen als primäre Empfängerländer bloß Transitstationen sind oder Endabnehmer lässt sich aus der Statistik nicht ableiten.

Wo bleibt das Positive? Die MPs und MGs sind haltbarer als die öffentliche Debatte vermuten lässt. Deren Waffenexportgenehmigungen sank leicht von 12,4 Mio.€ auf 11,6 Mio. €. Allerdings tauchen auch z.B. türkische Lizenzproduktionen nicht in der Statistik auf.
In den Kriegen -wie Syrien-  werden die meisten Menschen durch Geschosse aus diesen "Klein"-Waffen getötet.