Neues Abtreibungsrecht in Irland: Einer erster Schritt, aber nicht genug

Einer erster Schritt, aber nicht genug

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Quelle: 
Wikimedia Commons

Seit 1. Januar dürfen Schwangere in Irland abtreiben. Nach jahrelangem Streit um die besonders strikten Abtreibungsgesetze im stark katholisch geprägten Land wurde im Mai letzten Jahres ein Referendum abgehalten. 66% Prozent der WählerInnen stimmten für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Innerhalb der ersten neun Wochen können die Irinnen nun bei ihrem Hausarzt, zwischen der neunten und der zwölften Woche in einem Krankenhaus eine Abtreibung vornehmen lassen.

Nicht alle BefürworterInnen eines liberalen Abtreibungsrechts sind aber zufrieden mit der neuen Regelung. Wir haben mit Mairead Enright gesprochen. Sie ist bei Lawyers 4 Choice aktiv, einer Nichtregierungsorganisation von JuristInnen, die sich für das Referendum und die Änderung der bisherigen Gesetze eingesetzt haben.