Podiumsdiskussion zum Pflegenotstand: "Es muss mehr passieren als bloße Lippenbekenntnisse"

"Es muss mehr passieren als bloße Lippenbekenntnisse"

Uniklinik Freiburg_Wikipedia

Uniklinik Freiburg_Wikipedia
Von außen ganz nett, von innen ganz schön stressig. Pflegekräfte wie hier in der Uniklinik Freiburg sind enormen Stress ausgesetzt. - Auf Kosten ihrer eigenen Gesundheit und der der Patient*innen.
Quelle: 
Joergens - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:UniKlinik_(Freiburg)_4.jpg

Das Krankenhaus macht krank – Und zwar die meist völlig überlastenden Pflegekräfte. Egal ob kirchlicher Träger, staatlicher, oder privater. Überall fehlt es an Pflegekräften. Im März sagte Irene Gölz von der Gewerkschaft ver.di auf Radio Dreyeckland, die Krankenversorgung bräche zusammen, wenn keine Pflegekräfte mehr aus dem Frei einsprängen. Pflegekräfte kommen kaum dazu, Pause zu machen oder sich richtig die Hände zu desinfizieren. In Südbaden hat sich deswegen das Bündnis „Entlastung jetzt -Südbaden für mehr Personal im Krankenhaus“ gebildet. Heute Abend organisiert das Bündnis eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wenn das Krankenhaus krank macht. Was wir gegen den Pflegenotstand tun müssen“. Im Morgenradio sprachen wir darüber mit Paul von den Kritischen Medizinner*innen.

Die Podiumsdiskussion „Wenn das Krankenhaus krank macht. Was wir gegen den Pflegenotstand tun müssen“ findet heute Abend um 18:30 Uhr in der Universität Freiburg, Kollegiengebäude I, Hörsaal 1015, statt. Außerdem ruft das Bündnis "Entlastung jetzt" am kommenden Donnerstag zu einer Demonstration mit dem Motto "Gesundheit ist keine Wahre! Für ein solidarisches Gesundheitssystem" auf.

Informationen zum Bündnis findet ihr auf https://www.facebook.com/EntlastungJetzt/

Weiterlesen zur Ökonimisierung des Gesundheitswesen könnt ihr unter

https://www.krankenhaus-statt-fabrik.de/