Das soziokulturelle Zentrum Fabrik in der Habsburger Straße in Freiburg veranstaltet am 25. Februar eine Podiumsdiskussion mit Landtagskandidierenden. Eingeladen sind Daniela Evers (Bündnis 90/Die Grünen), Sebastian Böhm (Die Linke), Moritz Maxam (CDU), Viviane Sigg (SPD), Linus Kionka (FDP), Josef Drexl (Die Partei), Georg Köchling (Volt). Ursprünglich war auch die Partei DieBasis eingeladen, die sich aus der verschwörungsideologischen Szene, die sich im Zuge der Corona-Pandemie gebildet hatte, speist und mittlerweile u.a. gegen Windenergie kämpft. Die Einladung hat ganz offenbar für Kritik gesorgt. Die FABRIK schreibt nun in einer Stellungnahme am 3. Februar dazu: „Diese Kritik ist gerechtfertigt und nachvollziehbar. Bereits im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 hatten wir uns entschieden die Partei „dieBasis“ nicht zu unseren Podiumsdiskussionen einzuladen. Dass dieses Mal eine Einladung an die Partei „dieBasis“ erfolgte, war ein Fehler, den wir korrigiert und die Einladung zurückgezogen haben.“ Im Folgenden geht die FABRIK darauf ein, an einem faktenbasierten Diskurs interessiert zu sein:
„Als soziokulturelles Zentrum ist es unser Anspruch, Räume für zivilen demokratischen Diskurs zu schaffen – für eine Auseinandersetzung, in der unterschiedliche Positionen hörbar und andere Meinungen ausgehalten werden, ohne in Polarisierung oder pauschale Abwertung zu kippen. Grundlage für diesen Diskurs ist für uns ein demokratisches Grundverständnis, das sich am Grundgesetz, den demokratischen Institutionen und einem faktenbasierten Umgang mit wissenschaftlicher Erkenntnis orientiert. Diese Grundvoraussetzungen sehen wir bei der genannten Partei nicht gegeben.“ (TS)

