Gemeinderat beschliesst massive Mietexplosion in Buggingerstr. 2 - "Soziale Stadt ?"

Gemeinderat beschliesst massive Mietexplosion in Buggingerstr. 2 - "Soziale Stadt ?"

Wie zuvor schon bei den Sanierungen der Hochhäuser Bugginger Str. 56 und Binzengrün 9 soll auch bei der Sanierung Buggingerstr.2 das von FSB Chef Klausmann erdachte und von grünschwarz massive protegierte Mieterhöhungsprogamm zum Ansatz kommen. Dies sogenannte Freiburger Modell sieht vor, alle um Zuschüsse geminderten Sanierungskosten – praktisch ein Neubau – der Passiv-Hoch-Haussanierung auf das alte Mietenniveau draufgelegt werden. Weil es sich bei Sanierungsbeginn angeblich um Wohnungen des freien Markt handelt, erfolgt der Aufschlag nach BGB-Muster. D.h. 11 Prozent aller Modernisierungskosten werden einfach draufgeschlagen.
Um den exorbitanten Mietaufschlag ein wenig abzumildern – real aber um dauerhaft stärker die Miete erhöhen zu können - sieht das „Freiburger Modell“ vor, dass in den ersten 3 Jahren nur 80 % dann 100 % in den drei folgenden Jahren und danach 115 % Prozent des Aufschlages verlangt werden. Anders ausgedrückt: trotz beträchtlicher öffentlicher Zuschuss Mittel werden die Mietkosten ab dem 7. Jahr dauerhaft um 2,44 € /qm steigen in der Buggingerstr. 2.
Der Ersparnisfaktor der Nebenkosten liegt aber demgegenüber für die Mieter nur bei schlaffen 34 cent. Altmieter könnten ihre alten Mieten nur dadurch erreichen, dass Sie bei ihren 2 oder 3 Zimmerwohnungen ein Wohnflächenverlust von bis zu 20qm im Schnitt aber 15 qm oder 20 Prozent in Kauf nehmen. Geht es nach den Grünen Frey und Friebis soll dies zum Standard für alle auf sozialgebundene Mieten angewiesene Mieterinnen werden.
Laut einer Umfrage des Sanierungsbeirates können aber schon jetzt die Altmieter kaum die Mieten bezahlen. Alle Vorschläge aus den Reihen der UL und GAF lehnt die Mieterhöhungsfraktionen der Freiburger Koalition ab. Obwohl durch den Umbau die FSB die vermietbare Fläche und damit auch die Basiserlöse um über 20 % auf 8.227 qm erhöht werden!!!!!!

Alle -bescheidenen -Anträge der UL , die Mehrkosten anders zu verteilen: 1/3 Mieter, ein Drittel FSB (Verzicht Eigenkapitalverzinsung, )ein Drittel Stadt, wurden gnadenlos niedergestimmt bei einzelnen Enthaltungen der SPD. Kein Wunder, dass der Erfinder des „Freiburger Modells“, FSB Chef Klausman sich schon im Vertrauen auf dei Freiburger Koalitionsmehrheit längst verzogen hatte. Er hätte angesichts willfähriger Gemeinderäte zufriedenst in einer Kneipe seinen Schampus schlürfen können, als der Gemeinderat gegen 20 Uhr 20 diesen Beschluss fasste. (kmm)