Gerichtsverhandlung zu Femizid

Gerichtsverhandlung zu Femizid

Diese Woche, am 09.02. 2026 startete die öffentliche Gerichtsverhandlung zum mutmaßlichen Femizid im August 2025 in Kehl an einer 84 jährigen Frau.

Triggerwarnung: explizite Schilderung von Gewalt
Dem zur Tatzeit 23 Jährigen Angeklagte wird vorgeworfen am 23.08. 2025 über die unverschlossene Balkontürein das Wohnhaus einenr 84 Jährigen Frau in Kehl eingedrungen zu sein., um Wertgegenstände zu stehlen. Der Mann soll die dadurch wachgewordene Frau mit Gegenständen bewusstlos geschlagen haben Anschließend habe er sie unter schwerer
Gewalteinwirkung sexuell missbraucht und erstickt. Der Angeklagte habe dann die Geldbörse der Getöteten an sich genommen und mit der darin befindlichen EC Karte bis zum Folgetag verschieden Kleinstkäufe in Kehl und Offenburg getätigt.
Die Öffentlichkeit wird von Hauptverhandlung ausgeschlossen: Strafverteidiger, Staatsanwältin und Richter*innen waren sich darin einig, dass der Angeklagte besonders schutzbedürftig ist, da es im Prozess durchgängig um die Beurteilung der Schuldfähigkeit gehe.

Der Angeklagte ist nach wie vor in einer psychiatrischen Klinik. Es gab ein sehr großes öffentliches Interesse - viele Anwesenden hatten ohnehin damit gerechnet, dass die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden würde. 
Urteilsverkündung ist voraussichtlich am 27.03. und wieder öffentlich.