Die meisten Supermärkte und Erzeugerverbände für Schwein (ISN) und Geflügel (ZDG) in Deutschland wünschen sich eine klare gesetzlich verpflichtende Kennzeichnung aus welcher Tierhaltung das Fleisch stammt. Das ist das Ergebnis einer neuen Umfrage unter zwölf Handelsunternehmen der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace. Anlass für die Umfrage ist der Haltungskompass der Discounterkette Lidl, die ab Ostern ihr komplettes Frischfleischsortiment als erstes Unternehmen freiwillig auszeichnet. Die befragten Handelsketten, Gastronomieunternehmen und Produzenten fordern hingegen eine gesetzliche Regelung.
Das vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgeschlagenen Tierwohllabel ist bisher nur auf freiwilliger Basis geplant. Für Frau Stephanie Töwe von Greenpeace eine laue Lösung.