Donnerstag, 19.3.2020: Hortete 3M Auslieferungszentrum COVID19- Schutzausrüstungen für USA und CH Export?

Hortete 3M Auslieferungszentrum COVID19- Schutzausrüstungen für USA und CH Export?

Sicherheitskreise bestätigten der Redaktion der Rheinischen Post, dass bei der Kontrolle  im europäischen Zentrallager vom 3 M in Jüchen mehrere Lieferungen von Schutzausrüstung und -maske vom Zoll beschlagnahmt und versiegelt worden sind; diese Ware sollte demnach in die Schweiz und in die USA exportiert werden. "Es geht um mehrere LKW-Ladungen, die illegal exportiert werden sollten."

Während Sprecherinnen des Europaauslieferungszentrums von 3M von zollseitig angemeldeten Lieferungen spricht, weiss Sie zu zugleich zu beteuern, sich selbstverständlich an die Exportbedingungen halten zu wollen.

Hintergund sind die Exportbeschränkungen der Bundesregierung von Anfang März, die medizinische Ausrüstung derzeit nur noch in Ausnahmefällen aus der EU exportieren lassen.
Schutzausrüstung darf laut Bundesregierung sogar nur noch exportiert werden, wenn der lebenswichtige Bedarf Deutschlands gedeckt ist. Das gilt selbst dann, wenn ein Mangel an Schutzausrüstung in anderen Ländern Menschenleben gefährdet.

Dieser nationalstaatliche Egoismus, der sich unfähig gegenber dem Leben von Menschen in Krisensituationen zeigt, hat auch zur Eskalation des COVID-19 Sterbens in Italien beigetragen. Statt endlich wirksame Maßnahmen zur Ankurbelung der Produktion von Schutzanzügen, Masken und Beatmungsgeräten zu ergreifen,  versagt die Bundesregierung ein ums andere Mal bei der Wahrnehmung ihrer Verantwortung durch krudesten Nationalchauvinismus. (KMM)