In Offenburg wurden die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst eingeläutet.: Es mangelt an Personal und (materieller) Wertschätzung.

Es mangelt an Personal und (materieller) Wertschätzung.

Trotzdem gibt's erstmal kein Angebot von den Chefs.

Trotzdem gibt's erstmal kein Angebot von den Chefs.
Trotzdem gibt's erstmal kein Angebot von den Chefs.

Am 15. März fand in Offenburg eine Auftaktveranstaltung für die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst statt. Von der Reithalle aus zogen Beschäftigte, die aus dem gesamten Umland angereist waren, bis vors Offenburger Rathaus. Die Forderungen im öffentlichen Dienst erschöpfen sich in einer reinen Lohnforderung nach 6% mehr Lohn. Allerdings lässt sich aus der Reaktion der sog. Arbeitgeberseite ablesen, dass es den unteren Lohngruppen vor allem an Wertschätzung von dieser Seite zu mangeln scheint. Die Kapitalseite sah keinen Anlass auf deren Forderungen überhaupt näher einzugehen. Wenn überhaupt dann seien es die oberen Lohngruppen die nach deren Ansicht mehr verdienen sollten, so berichtete Reiner Geis von den ersten Verhandlungen. Auf der Demo waren auch Beschäftigte des Ortenau-Klinikums anwesend. Die kommunalen Krankenhäuser der Ortenau sind von profitgetriebenen Schließungen bedroht, und leiden wie die Unikliniken unter Personalmangel.

PM von Verdi zu den fortgesetzten Warnstreiks im öD: http://suedbaden.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++8256950e-2c2c-...