Aktuell läuft die Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder. Dazu schreibt die Gewerkschaft ver.di: „In der Tarif- und Besoldungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder fordert ver.di sieben Prozent mehr Gehalt im Monat – mindestens aber 300 Euro zusätzlich, um die unteren Lohngruppen zu stärken. Für Nachwuchskräfte sollen die Vergütungen um 200 Euro pro Monat steigen, zudem wird ihre unbefristete Übernahme nach erfolgreicher Ausbildung gefordert. Darüber hinaus sollen alle Zeitzuschläge um 20 Prozentpunkte steigen. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags (TV-L) soll zwölf Monate betragen.“
Am Warnstreik in Freiburg haben sich am Donnerstag etwa 600 Menschen beteiligt. Wir haben nach der Kundgebung mit Melanie Kühn, Gewerkschaftssekretärin bei ver.di Südbaden gesprochen.
