Zwei Informationsvorlagen, eine mit Beschluss, aber vier mündliche Tops prägten die knapp zweistündige 4. Sitzungs des Kinder- und Jugendhilfe Ausschuss [KJHA] am Dienstag, 7.Oktober 25.
Ob dies angesichts des laut dröhnenden Agendasetting der schwarz-roten Berliner Bundes-Regierung mit den heftigen Angriffen auf die öffentlichen sozialen Ausgaben angemessen ist, sei dahingestellt
- Top1: Schriftlicher Bericht zu den Angeboten des JHW für Les-Bi-Schwul-Trans Jugendliche. Die warf nicht nur wegen der rechten Agitation auch die Frage nach der Deckung des längst festgestellten Bedarf eines queeren Jugendzentrum für Freiburg und die Region auf.
- Top2. Der Beschluss zum Kunstrasen versiegelten Sport- und Bewegungspark Dietenpark war schon längst am 30.9.25 im Gemeinderat beschlossen worden.
Die mündlichen Ausführungen des Kinder Büros ebenso wie vom Jugendbüro zum intensiven wie extensiven Beteiligungsprozess waren hinsichtlich der auch noch zu deckenden Bedürfnisse - neben dem Biergarten mit Vereinsheim - gleichwohl aufschlussreich präsentiert. - Was Bürokratieabbau eigentlich in den sozialen Hilfe Systemen zu bedeuten hätte [statt immer neuer bürokratischer Schikanen und Strafmassnahmen] konnte konzis Frau Thoma als Verfahrenslots*in nach §10b SGB VIII mit Vorlage auch mündlich präsentieren
Die bisher nachwievor unerfüllt bleibende Forderung nach tatsächlicher, entbürokartisierter Vereinfachung für die Klient*innen brachte Frau Rausch aus dem Kreis der sachkundigen Mitgliedern des Ausschuss auf den Punkt - Die teils chaotischen Sonderwege im Rahmen der eigenen Kompetenzen des Landes Baden-Württemberg kamen sowohl in Top 4 bei "Sprachfit" in Kitas und Grundschulen zur Sprache wie
- Top 5 , wo das durch fehlendes Fachpersonal gerade in KITAS und Grundschulen im Rahmen des Ganztages-Betreuungs- Anspuches mit Hilfsmodellen a la Offenburger Modell oder Freiburger Modell den selbstgesetzten Ansprüche auf multiprofessionelle Teams teilweise an den Rad des ad absurdum geführt werden
- Bei Top 6 beschloss der Ausschusss die Vergabe der Schulsozialarbeit am Rotteck Gymnasium an die Vereinigung Freburger Sozialarbeit e.V.
- Warum die 2. Ermässigungs-Stufe nach der letzen Gebührenerhöhung bei den KITA_Gebühren so wenig in Anspruch genommen wird kam durch die Antwort der Leiterin des AKI , Frau Völkel zur nur vermeintlich verblüffenden Beantwortung
Die Herausforderungen die gesetzlichen Ansprüche an ein gutes gemeinsames gesellschaftliches Aufwachsen der nachwachsenden Generationen gerade auch im Bildungssystem ab Kindergarten verdienen eigentlich nicht nur im Rats-Fachausschuss, sondern im Rat selbst - der sich viel zu oft in Show Geplänkel wie am Beispiel der Tuniberg Gemeinschaftsschule - wie der medialen breiten und vorallem gesellschaftlichen Aufmerksamkeit. Die ideologischen Hetzkampagnen, die die finanzielle Umverteilung in Richtung Privilegien gesellschaftlich finanziell starker Kreise initiieren und begleiten sind ein erkennbar Zukunft raubendes Gift. (kmm)
