Über die Umsetzungsphantasien der Landesregierung zur Kretschmann „Bildungsrevolution“ bei prognostizierten 10 % mehr Schülerinnen- Übergang in Gymnasien landesweit G-9 mit Zügen von G-8 – aber gefälligst auf vorhandenen Ressourcen fahren zu lassen, haben wir bereits berichtet. Die Selektionsspezialisten der CDU um Volker Schebesta in der Landesregierung realisieren gerade ein neues Online Fachqualifikationszertifikat von je 2 Kita-Expertinnen in jeder Kita zur Durchführung von standardisierten Sprachtests ab Herbst 24 quasi verpflichtend , um dann sogenannte Juniorklassen mit zusätzlichen Sprachförderbedarfen – ca. 30 % - in den Grundschulen als Vorklasse bilden zu können.
Freiburg setzt bei seiner durchgehenden Sprachförderung aktuell andere Akzente. In bisher sechs im neuen Schuljahr ausgebaut von sechs auf 10 Modellverbünden werden Bedarfe in den Sozialräumen kooperativ mit verschieden Trägern der Kitas und Grundschulen ein integrativer statt selektiver Ansatz bereits ab der Kita entwickelt. Abgestützt über ein Netzwerk von Kita Sprachfachkräften im Verbund mit denen an den Grundschulen in den Modellverbünden, werden Wissenstranfers Entwicklung angepasster sprachbildender Methoden sowie von Materialen zu bildgestützten Kommunikation entwickelt. Gemeinsame Qualifizierungen im Netzwerk werden bereits seit 2018 über die Grenzen der Modellverbünde durchgeführt.
Im ASW wie KJHA wurden jeweils Präsentationen zu der Arbeit in Kitas wie an Grundschulen präsentiert:
Herr Demmel von der AWO zum Kita-Bereich im Modellverbund Zähringen
Für den Grundschulbereich Frau Seidel für den Anne-Frank Schule Einzugsbereich im Modellverbund Betzenhausen Bischofslinde
Der Optimismus der Schulbürgermeisterin dürfte angesichts der Weichenstellungen im Kumi auf Juniorklassen , die gerade dem Freiburger integrativen Lernziel entgegenstehen sicher eher als verfrüht darstellen allen gerühmten positiven Reaktionen im Rat zum Trotz
Gut beraten scheinen eher all die die den Warnungen aus dem KJHA , auf dem primär integrativen Hauptansatz folgen und nur spezielle spezielle Sprachentwicklungsverzögerungen an Fachleute -Logopädinnen und Heilpädagoginnen im Ganztagesbetrieb delegieren. Wie Frau Rausch im KJHA
(kmm)