Zugangsbeschränkungen für blinde Menschen im Europa-Park: Nach Kritik an Diskriminierung kündigt Europa-Park Änderungen bei der Barrierefreiheit an

Nach Kritik an Diskriminierung kündigt Europa-Park Änderungen bei der Barrierefreiheit an

Ramon-300x240.jpg

Ramon Kathrein
Lizenz: 
Keine (all rights reserved)
Quelle: 
Jupi Fraktion

Im Europapark Rust, der trotz Coronakrise seit Ende Mai wieder geöffnet hat, dürfen Menschen mit Gehbehinderungen und Blinde zahlreiche Fahrgeschäfte nicht benutzen. „Aus Sicherheitsgründen hat uns der Technische Überwachungsverein (TÜV) das nicht gestattet“, so der Europapark. Der Freiburger Stadtrat Ramon Kathrein, von der Liste für Teilhabe und Inklusion aus der Jupi Fraktion hat dieses Zugangsverbot für zahlreiche Fahrgeschäfte am eigenen Leib erlebt und will das so nicht hinnehmen. Er forderte von der Familie Mack eine Unterlassungserklärung und die diskriminierenden Zugangsbeschränkungen gegenüber bestimmten Personengruppen zu beenden. Wir haben mit Ramon Kathrein gesprochen. Im Interview wird auch die Frage nach den Abstandsgeboten in der Coronakrise im Europa-Park thematisiert.