Warten auf das Ende der Corona-Krise: Nichtstun ist in Ordnung

Nichtstun ist in Ordnung

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Rachel Samanyi from Seattle.WA, USA, There's A Fine Line between Rest and Laziness (8001615345), CC BY 2.0

Das Warten auf ein Ende der Coronakrise fühlt sich schon jetzt zäh an. Für viele bedeuten die mittlerweile bundesweit geltenden Ausgangsbeschränkungen zwar kein Ende der Arbeit - Kinder müssen versorgt werden, viel lässt sich im Homeoffice erledigen und gar nicht wenige Menschen müssen auf Anordnung der Vorgesetzten nach wie vor in den Betrieb. Aber ohne die übliche Ablenkung von außen, den Besuch von Freund*innen oder Konzerten, vergeht die Zeit besonders langsam.

Sonja Ehret ist Psychologin und arbeitet im Sonderforschungsbereich "Muße" zur Wahrnehmung von Wartezeiten. Sie erklärt, welche Strategien es gegen Langeweile gibt und warum nicht jeder Moment produktiv genutzt werden muss.