Stand with Standing Rock: Proteste in der USA gegen den Bau der Dakota Access Ölpipeline

Proteste in der USA gegen den Bau der Dakota Access Ölpipeline

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Proteste gegen die Dakota Access Pipeline
Eine Demonstration gegen die Dakota Access Pipeline
Quelle: 
Flickr

Ein Bericht über den Stand des Bauprojekts und der Proteste von Aktivist*innen und indigenen Amerikaner*innen gegen den geplanten Bau der Pipeline.

Von den Ölfeldern im Nordwesten von North Dakota soll bis nach Illinois die Dakota Access Pipeline gebaut werden. Die Ölpipeline, deren Bau 2014 bekannt gemacht wurde, soll am 1. Januar 2017 fertig werden. Insgesamt ist das Projekt auf eine Fördermenge von 75 Tausend Kubimeter Rohöl pro Tag ausgelegt und soll 3,7 Milliarden US-Dollar kosten. Die 1,886 Kilometer lange Pipeline wird vier Bundesländer durchqueren. Ziel des Bauprojekts ist es die Ölförderung von den Gleisen weg zu bekommen und die Unabhängigkeit der USA von ausländischen Ölquellen zu steigern.

Gegen das Bauprojekt ist eine Grasswurzelbewegung entstanden, welche versucht den Bau zu verhindern. Die Bedrohung von natürlichen Ressourcen und bedrohten Tierarten bei einen möglichen Leck sowie die Rechte der Indigenen Amerikaner*innen auf deren Land die Pipeline gebaut wird liegen im Fokus der Proteste. Seit Anfang diesen Jahres gibt es ein immer stärker werdenden Protest auf dem betroffenen Land des Sioux Stammes sowie eine breite Solidaritätsbewegung.

Derzeit gibt es in gewissen Gebieten einen Baustopp, bis weitere Abwägungen der Umweltgefahr und bezüglich der Rechten der Indigenen getroffen werden können.