Antifa in Linkspartei verlangt:: Sofortiges Verbot von „Combat 18“ und Abzug aller V-Leute – neonazistische Terror-Struktur muss zerschlagen werden

Sofortiges Verbot von „Combat 18“ und Abzug aller V-Leute – neonazistische Terror-Struktur muss zerschlagen werden

In Reaktion auf einem Monitor-Bericht haben die Sprecher*innen der Linkspartei zu Antifa-Arbeit diese Forderung auf gestellt.
Monitor hatte nach Hinweisen - mit Fotos- von exif-recherche es nach einem Gutachten für "praktisch erwiesen" angesehen, daß der mutmaßliche Mörder von Walter Lübcke, Stefan Ern. an einem konspirativ organisierten Konzert im sächsischen Mücka am 23.März 2019 teilgenommen hat, das auf „Combat 18“ zurückgeht.

Die Fortführung dieser - auch finanziell einträglichen- Strukturen - nach dem B&H Verbot 2000 ist mehrfach von Antifa Gruppen herausgestellt und belegt worden.  EXIF zu dem Mücka-Treffen das zeitlich zwischen der von Erika Steinbach im Februar 2019  neu aufgewärmten fakenews zu Walter Lübcke und seiner Ermordung liegt :"Zu dem Treffen war auch Stanley Röske angereist. Er führt eine eigene Sektion der 2012 neu gegründeten Organisation «Combat 18» Deutschland und soll eine Art Europachef im internationalen C18-Netzwerk sein. Über das Netzwerk und besonders über die von Röske geführte Sektion hatte Exif im Juli 2018 ausführlich berichtet. Röske gehört seit vielen Jahren der «Arischen Bruderschaft» des Thorsten Heise an und wohnt seit spätestens Anfang der 2000er Jahre in Kassel bzw. im Kasseler Umland. Er nahm unter anderem am 30. August 2002 zusammen mit Stephan Ernst und ca. 30 anderen Neonazis an einer NPD-Wahlkampfveranstaltung in Kassel teil."

Ob die Bundesanwaltschaft die deutlichen Hinweise auf den Terror Verbund  Combat18 und dessen intensivete Bemühungen um Schießübungen,  wie von der Linken gefordert, zu einem Schwerpunkt der Ermittlungen macht, ist angesichts der schmählichen  Nicht-Weiterverfolgung der NSU-Unterstützungs- bzw. Netzwerkstrukturen eher zweifelhaft.

(kmm)

Erklärung der Linken

EXIF-Recherche