SUSI bricht beschämendes Schweigen Freiburger Projekte zur Rhino Räumung

SUSI bricht beschämendes Schweigen Freiburger Projekte zur Rhino Räumung

Die Bewohnerinversammlung des zum M1 Gelände unmittelbar benachbarten gemeinnützigen Wohn-Projektes SUSI hat als erstes der zahlreichen in Freiburg anzutreffenden Projekte eine Erklärung zu Räumung des Rhinokollektivs (im Wortlaut auf indylinksunten )durch die grünschwarze Stadtregierung abgegeben.
Neben einer deutlichen Kritik des alles andere als gewatfreien Polizeieinsatzes und der Auflistung einer Menge offener Fragen zu dem Vorgehen von Stadt und Polizei verlangen die SUSI Bewohnerinnen das der "Polizeieinsatz von einem neutralen Ausschuss untersucht wird, und kritisieren die erfolgten Vorverurteilungen". Darüberhinaus kritisieren Sie, ohne den grünen OB Salomon und die ihn tragende Mehrheit beim Namen zu nennen, unmissvertändlich dessen Auschluss- und Verhetzungspolitik:
"Die BewohnerInnen vom Wagenkollektiv Kommando Rhino gehören zu unserer Stadt. Sie brauchen einen Platz, den sie für ihre Lebensform nutzen können. Leider wurden ihre Bemühungen nach alternativen Lösungen von der Stadtverwaltung mehrfach ausgebremst. Wir rufen die Stadt Freiburg auf, zusammen mit dieser Gruppe eine verträgliche Lösung zu finden bzw. ihnen bei ihrer Suche nach einem Privatgelände keine Steine in den Weg zu legen."

Das sieht der PDF iconCDU- Stadtrat Sander mittlerweile anders. Hob er am PDF iconRäumungstag (3.8.) die Gespräche mit den Rhinos hervor, stützt er jetzt die medial auch von seinem designierten Fraktionsvorsitzenden und Breisacher Polizeirevierleiter Berthold Bock gegen die KTS vorgegebene scharfmachende Linie: "Keine Gespräche" mehr mit Rhinos über "öffentlichen Grund" sagt er jetzt. Angeblich, weil sie nicht entscheiden genug von Gewalt distanzieren.

Am Sonntag hatten dagegen nach einem mehrstündigen Treff über 100 Linke Radikale erklärt " Wir werden auch in Zukunft unseren Protest gegen die herrschende Politik auf die Straße tragen. Wir lassen uns nicht einschüchtern.":