Täglich überschreiten 20.000 Menschen die Grenze bei Breisach, die allermeisten immer noch mit dem Auto. Denn es gibt zwar täglich bis zu 12
Bus-Verbindungen zwischen der Stadt am Rhein und dem touristischen Anziehungspunkt im Elsass. Die Verbesserung der Attraktivität und Schnelligkeit ist beiden Verbänden ein vorrangigs Anliegen. Als Kompromiß soll weder die Anbindung der verschieden Dörfer im Elsaß noch die überwiegend touristische Nutzung der Busse beeinträchtigt werden. Zunächst soll bei den Busse bei je zwei Verbindungen am Vormittag und Abend der Halt auf eine knapp
außerhalb von Neuf-Brisach geelgene verkürzt werden. So wären auch die Vauban-Stadt und Volgelsheim nicht völlig abgehängt von den beschleunigten Bussen, aber der Zeitverlust wäre nur gering gegenüber der kürzesten Verbindung Breisach-Colmar.
Um dabei nicht die Busanbindung der Gemeinden zwischen Colmar und Breisach zu beeinträchtigen, sieht das Konzept von VCD und Fahrgastverband FNAUT zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 zusätzliche Expressbusse vormittags und abends vor. Sie sollen lediglich in Colmar und Breisach halten, und in das Colmar Ampelvorrangsysetm einbezogen werden.
Statt Sontagsreden über die deutsch-französische Freundschaft sollten die Regionalpolitiker damit die zusätzliche Expressbusse ohne Zwischenhalt eingesetzt werden, diese dann allerdings auch von den Gebietskörperschaften auf beiden Seiten des Rheins fördern. Denn bisher muss die wichtige Verbindung innerhalb des Eurodistriktes fast ohne öffentliche Förderung auskommen.