Veranstaltung mit Antifeminist und Verschwörungstheoretiker im Artjamming findet ohne ihn statt

Veranstaltung mit Antifeminist und Verschwörungstheoretiker im Artjamming findet ohne ihn statt

Wir haben am Dienstag über die geplante, vom Freiburger Homöopathen Wolf Bergmann organisierte, Erzählbar im Artjamming mit dem Verschwörungstheoretiker und Antifeministen Andreas Tietz berichtet. Als klar war, wer eingeladen ist, hatte das Grethergelände die Veranstaltung zuvor umgehend abgesagt. Nun hat Tietz seine Teilnahme an der Veranstaltung im Artjamming abgesagt.

Eine Distanzierung von der Veranstaltung durch Gartencoop-Mitglied Wolf Bergmann oder durch das Artjamming fand allerdings nicht statt. Stattdessen ist, ganz wie man es von den Medienstrategien der Rechten kennt, nicht der der Böse, der im Netz seinen antifeministischen Mist von sich gibt, sondern die, die diesen Mist kritisieren. So schreibt Bergmann "Andreas, der eingeladen war, seine Geschichte am 7.4. zu erzählen, hat abgesagt. Er fühlt sich vorverurteilt, in seinem Menschsein nicht wahrgenommen und nicht angenommen. Und er fühlt sich bedroht." Neben Kritik, so Bergmann, habe es auch großes Interesse, gegeben (…) Berührungsängste zu überwinden.

Eine leider wenig verwunderliche Nachricht, die Bergmann hier preisgibt, dass noch andere als er gewillt sind Berührungsängste nach Rechts abzubauen. Nun soll es nach Willem des Homöopathen einen "Austausch über das eigene Betroffensein von der aufgetauchten Thematik, von dem Umgang mit den Zuordnungen zu rechts und links und über Möglichkeiten eines lebensdienlichen Umganges damit geben." Rechts, Links, grad egal? - Klare Abgrenzung nach rechts? - Fehlanzeige. (TS)