Nach Streiks bei WDR und NDR: Warnstreik beim SWR

Warnstreik beim SWR

Am Montag dem 2. September streikten zum ersten Mal in der Geschichte des Senders 300 Beschäftigte des SWR. Dies geschah als ein Apell an den neuen Intendanten Kai Griffke an seinem ersten Arbeittag. Auf Kundgebungen in Stuttgart, Baden-Baden und Mainz forderten die Streikenden eine Gehalts- und Honorarerhöhung, welche sich an den Tarifabschluss des öffentlichen Diesnstes der Länder hält. Auch der WDR und NDR hatten sich zuvor gegen die Orientierung am Tarifabschluss entschieden, weshalb es seit Juni immer wieder zu Warnstreiks und Sendungsausfällen kommt.

Der Stellenabbau und Abkehrung vom Tarifabschluss beim Rundfunk seien kritisch, da darunter die Verantwortung der Medien, zu bilden und informieren gefährdet wird, so Siegfried Heim von ver.di im Interview mit Radio Dreyeckland.