Die Sitzung am einstigen Feiertag [Buß- und Bettag] war die letzte und nominell erste Dritte Sitzung. Zwischenzeitlich war im Spätsommer eine Radtour zu neuraligischen Punkten angesetzt worden. So hatte dieser dritter Auschußtermin thematisch im Zentrum den Radverkehr und die Barrierefreiheit als Top1.
Nach Besetzung der Stelle bot die schriftliche Vorlage G-25/187 [ einen guten Überblick und fand eine wohlwollende wie lebhafte Aufnahme bei Rätinnen wie Sachkundigen.
2. Das unter verkehrlichen Gesichtspunkten durchaus potentiell interessante Strategiekonzept Innenstadt fand nach dem Vortrag des Satdtplanungsamtschef Jeruslem keine weitere Erörterung. Zu groß sind erkennbar wohl die Probleme, die die am engsten Innenstadtring angesiedelten Parkhäuser bereiten, um eine offene, aber längst überfällige Debatte über den Ausschluss von Verbrennermotoren aus der Innenstadtbereich zu führen?!
Zum immer wieder auftauchenden Thema "Radparken Hauptbahnhof" in dem nach den finanziellen Restriktionen im aktuellen Doppelhaushalt [u.a. wegen der Sanierung Bahnhofsgarage] einzelne Verbesserungen vom Chef des GuT, Ueckermann, beim Mobilitätszentrum Mobile und im Westbereich an der Wentzinger Str in Aussicht gestellt wurden. Dazu gehört aber erkennbar nicht eine Einbahnstrassenführung auf der Wentzinger zwischen Lehener und der blauen Wiwili-Brücke.
Überraschenderweise war dann unter Bekanntgaben und Aktuelles der Schlossbergring und die nördliche Ringstrasse [Friedrich-/Leopold-Ring] und die Neuaufteilung zwischen Auto und Radverkehr, der auch zeitlich - 21Minuten von 55 gesamten öffentlicher Sitzung - am intensivsten diskutiert wurde. Hier soll von Westen her gearbeitet werden.
Insbesondere beim Schlossbergring zeigten sich sowohl der sachkundige Vertreter des VCD, Fabian Kern, aber auch der BUND Verkehrsexperte Gussfeld mit unterschiedlichen Akzenten enttäuscht.
Allem Lob zum Fahrad und Fussgängerentscheid zum Trotz.
Hier Präsentation und Debatte Neuaufteilung am nördlichen und östlichen Ring.
