Bericht von Amnesty International zu Todesstrafen: Zahl der Hinrichtungen steigt, die der hinrichtenden Staaten sinkt

Zahl der Hinrichtungen steigt, die der hinrichtenden Staaten sinkt

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Am linken Bildrand eine Iran-Fahne mit Aufschrift "IRAN". Im Fokus eine männlich gelesene Person mit langen, schwarzen Haaren und Bart. Er blickt in Richtung der Fahne. Hält in den Händen ein Portrait von Toomaj Salehi und einen etwa 1,5 m hohen Galgen.
Im Iran wurden laut Amnesty International die meisten Menschen öffentlich hingerichtet. 2024 von der Hinrichtung bedroht: Der Rapper Toomaj Salehi. Auch in Freiburg wird dagegen demonstriert, wie hier am 30. April 2024.
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Am Mittwoch veröffentlichte Amnesty International ihren jährlichen Bericht zu Todesstrafen. Darin stellt die NGO fest, dass die Zahl der Hinrichtungen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist, auf ein Höchstwert seit 2015. Die Zahl der hinrichtenden Staaten jedoch, ist gesunken. Allen voran wurden 2023 im Iran Todesurteile vollstreckt. Doch Amnesty International vermutet die meisten Todesurteile in China, die jedoch aufgrund erfolgreicher Geheimhaltung unbelegt bleiben.

Max Meißauer, Experte für Todesstrafe bei Amnesty International Deutschland weiß mehr darüber und stellt im Interview bei RDL den aktuellen Bericht vor.