Marie-Claire gehört zur LGBTQ+- Refugee Gemeinschaft in Freiburg. Sie wurde zwangsverheiratet, um ihre lesbische Orientierung zu verhindern, und erleidet sexuelle Gewalt, häusliche Gewalt und ungewollte Schwangerschaften.
Um den wiederholten Vergewaltigungen durch ihren Ehemann zu entkommen, floh Marie-Claire aus ihrem Land. Unterwegs stellte sie fest, dass sie schwanger war, und brachte schließlich während ihrer Flucht ein kleines Mädchen zur Welt. In Italien angekommen, beschloss Marie-Claire, weiter nach Deutschland zu fliehen.
Heute droht ihr und ihrer Tochter eine Abschiebung gemäß der Dublin-Verordnung, d. h. eine Rückführung in das Land, in das sie zuerst nach Europa eingereist ist.
*Das „Dublin-Gesetz“ oder „Dublin-Verfahren“ ist eine Vorschrift der Europäischen Union, die festlegt, welches europäische Land für die Prüfung eines Asylantrags zuständig ist.
Marie-Claire nimmt uns mit auf die Reise durch ihre Geschichte.

