Die Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém im November 2025 war in vielerlei Hinsicht ein Desaster. Vor allem wanden sich die Industriestaaten, zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen, um ihre Verpflichtungen und dem notwenigen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen. Sie konnten sich nicht einmal auf eine robuste Klimafinanzierung einigen, damit sich andere vor den Folgen der Wetterextreme besser schützen können. Dabei hat die Welt die 1,5°C-Gefahrenschwelle – zumindest für einige Jahrzehnte – bereits überschritten. Doch ist damit die Klimadiplomatie gescheitert? Und wenn, was folgt daraus? Für die Gruppe der Kleinen Inselstaaten, die mehr als andere Länder von den Klimafolgen betroffen sind, ist es keine Option, die internationale Klimapolitik trotz alljärhlicher Enttäuschungen gänzlich in Frage zu stellen.
Für die Inselrepublik Fischi sieht Vani Catanasiga, Geschäftsführerin der NGO Fiji Council of Social Services (FCOSS), neben Misserfolgen auch kleine Fortschritte – und eine große Verantwortung.
Original Interview auf Englisch
Shownotes - Kampf gegen den Klimawandel auf Fidschi
- Sicher vor dem Sturm - Infobroschüre über die Arbeit von FCOSS zur Anpassung und Prävention gegen die Folgen des Klimawandels auf Fidschi
- Korallendaten zufolge sind die Wassertemperaturen bei Fidschi die höchsten seit über 600 Jahren. Das berichtet die Zeitschrift Advanced Science 2024

