Cannes -- Tag 3
von: Angelique Presse
Eigentlich wollte ich in wenigen Stunden ja eine Kritik von "Chatroom" schreiben, einer britischen Produktion, bei der allerdings der Japaner Hideo Nakata Regie gefuehrt hat. Sehr viel mehr kann ich...
von: Angelique Presse
Eigentlich wollte ich in wenigen Stunden ja eine Kritik von "Chatroom" schreiben, einer britischen Produktion, bei der allerdings der Japaner Hideo Nakata Regie gefuehrt hat. Sehr viel mehr kann ich...
von: Angelique Presse
Gestern war ein recht erfolgreicher Tag. Insgesamt habe ich vier Filme gesehen. Angefangen habe ich um 11.30 Uhr mit Tournée, zu dem sich Alex und Martin ja schon geaussert haben. Danach...
35mm-Reporter Alexander Sancho-Rauschel live aus Cannes
Nach dem Monstrum Robin Hood folgte am gleichen Abend so ziemlich das Gegenteil – ein kleiner Low-Budget-Film, der an vielen Stellen spontan improvisiert wirkte und mit wenig...
Wo war nochmal der Sherwood Forest?
Ridley Scott und Russell Crowe verwursten Robin Hood
Von Martin Koch
Robin Hood hat vergessen, wer er ist. Einfach so, bedingt durch ein Kindheitstrauma. Als Robin Longstride schlägt er sich im Heer von Richard Löwenherz durch Frankreich, bis ihn aus heiterem Himmel der Auftrag ereilt, die Krone seines im Kampf gefallenen Königs in die englische Heimat zurückzubringen. Gegen ihn stellt sich ein verworrener Komplex aus dem meist indisponierten Sheriff von Nottingham, dem hinterhältigen Prinzen John, dem fiesen glatzköpfigen Verräter Godfrey. So findet Robin zurück zu seinen Wurzeln, tritt in die Fußstapfen seines für sein Eintreten für die Magna Carta getöteten Vaters und bekämpft an der Seite der guten Engländer die bösen Franzosen. Aus dem Outlaw Robin wird der nationale Freiheitskämpfer Robin Loxley (denn letzterer wird zum Decknamen des vermeintlich aus niederer Abstammung kommenden Recken).
Nach zehn Minuten war Schluss
Manoel de Oliveiras nervige Todesreflexion „The strange case of Angelica“
Von Martin Koch
Der junge Fotograf Isaac wird in das Haus einer wohlhabenden und traditionell katholischen Familie gerufen. Dort soll er die gerade verstorbene Tochter fotografieren. Doch bei der zweiten Aufnahme öffnet die schon vorher genüsslich lächelnde junge Frau die Augen und zwinkert Isaak zu. Das hat ausser dem jungen Mann natuerlich niemand gesehen, doch auch nach dem Entwickeln des Bildes laesst Isaac seine scheinbar zum Leben erwachte Angelica nicht mehr los.
Der (in)diskrete Charme der Spontaneität
Mathieu Amalrics Regiedebut „Tournee“ im Wettbewerb
Von Martin Koch
Wettbewerbsfilme in Cannes sind besondere Filme, in denen grosse Regisseure ganz neue Ideen kombinieren, um in den Monaten nach dem Festival das Kino und die Preisverleihungen zu dominieren. So war es zumindest letztes Jahr, als „Inglorious Basterds“, „Zerrissene Umarmungen“, „Un Prophete“ oder „Das weisse Band“ hier Premiere hatten. An solchen Schwergewichten gemessen ist Mathieu Amalrics „Tournee“ ein sehr ungewöhnlicher Wettbewerbsfilm. Nicht weil er künstlerisch nichts zu bieten hätte, sondern weil er seine Mission, der erotisch-avantgardistischen „New Burlesque“ ein Denkmal zu setzen statt mit durchgestylten Sequenzen mit einfachsten Mitteln angeht.
35mm-Reporter Alexander Sancho-Rauschel live aus Cannes
Das zweite Jahr in Cannes...
Zuhause regnet es seit Tagen... aber wie es sich gehoert, scheint die Sonne ueber der Croisette, damit es keine Wasserflecken auf den schwarzen Anzuegen...
Mittlerweile bin ich seit 24 Stunden in Frankreich. Die Anreise gestaltete sich trotz des isländischen Vulkans, der am Sonntag wieder diverse Flughäfen lahmlegte, erstaunlich reibungslos. Der Flieger ab Basel hob pünktlich ab und genauso pünktlich landeten wir auf dem Flughafen von Nizza. Eine halbe Stunde nach der Landung stand ich bereits an der Bushaltestelle um den Linienbus nach Cannes zu nehmen. Doch Willkommen in Frankreich! Der Bus, der auch bloß mit einer halben Stunde Verspätung ankam, fuhr einfach vorbei: „complet“ – voll. (Dabei sah er gar nicht übermäßig voll aus :-/)
Die pluralistische Kulturinitiative artik hat sich vergangenen Donnerstag getroffen. Das Projekt bewirbt sich um das "Z", das ehemalige Jugenzentrum in der Freiburger Innenstadt. Der Freiburger Gemeinderat entscheidet sich im September für...
Unter den hunderten von Filmfestspielen weltweit gibt es gerade mal 12 sogenannte A-Festivals. A-Festivals sind Festivals mit internationalem Wettbewerb. Unter diesen 12 wichtigsten Festivals weltweit, haben die...
Superman, Batman und ihre zahlreichen
Superhelden-KollegInnen sind AmerikanerInnen - aber mit Asterix, Tim und Struppi, Lucky Luke oder Barbarella hat auch Europa eine ganze Reihe populärer Comicfiguren zu bieten. In einem Interview werden...
Heute im Studio haben wir die Choreographin, Tänzerin und Sängerin Doro Eitel. Nach drei Monaten Aufenthalt in Bremen, wo sie schon die erste Premiere von ihrem Stück Unrestricted Exploitation sowie eine Soloarbeit Beyond aufgeführt hat...
14.04.21.04.2010
Cineastische Entdeckungen aus Lateinamerika bietet das 17. CineLatino, das wichtigste Forum für lateinamerikanische Filmkultur in Deutschland. Zum diesjährigen Länderfokus Kolumbien laufen in Tübingen, Stuttgart und...
Es ist das berühmteste Kriegsfoto, das jemals geschossen wurde:
Ein von einer Kugel tödlich getroffener republikanischer Soldat, der im Spanischen Bürgerkrieg im Kampf gegen Truppen des faschistischen Generals Franco gefallen ist...
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Rafael Goldwaser
sínger fun yiddishe wérter
Rafael Goldwaser (geb. 20. April 1947 in Buenos Aires)
lehrte in Tel Aviv Theaterwissenschaften und unterrichtet seit 1990 in
Strasbourg.
Als Schauspieler feierte er große Erfolge an den Theatern in
Paris, Strasbourg, Québec und Toronto. 1981 erhielt Rafael Goldwaser den Preis
als besten israelischen Komödianten.
Goldwaser griff in seinen Arbeiten immer wieder auf seine
jiddische Muttersprache zurück. 1999 inszenierte er mit dem Rocktheater
Dresden "Menachem Mendl - Der
Trojmer" nach Scholem Alejchem. Bisher hat er drei Hörbücher in Jiddisch
veröffentlicht.
Eine Sendung der Redaktion "yidishe kultur fun der
alter velt in undser velt"
Sendetermine: Mittwoch, 28. April um 20 Uhr und Donnerstag,
29. April um 13 Uhr.
Von 26 Punkten passierten 12 ohne Aussprache darunter die Umwandlung eines Millionen-Kredits an die die FT 1844.
Hi-Lite zweifellos, das erstmals gleich zwei Kulturprojekte - Ensemblehaus und E-Werk - ohne jede Gegenstimme in...
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Chassene makhn - Die Musik der Hochzeit
im jüdischen Osteuropa
Sich selbst zu verloben ist eine Sache,
eine offizielle Chassene (Hochzeit) zur Legimitation des Verhältnisses eine
andere. Denn diese musste von den Eltern ausgerichtet werden, und dazu brauchte
es Geld, eine Mitgift sowie die Fähigkeit des jungen Mannes, auch eine eigene
Familie zu ernähren.
Eine Sendung der Redaktion yidishe
kultur fun der alter velt in undser velt bei Radio Unerhört Marburg und Radio X
Frankfurt.
Sendetermine: Mittwoch, 24. März um 20
Uhr und Donnerstag, 25. März um 13 Uhr
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Trio Carpion und The Other Europeans
Eine Sendung der Redaktion yidishe kultur fun der alter velt
in undser velt bei Radio Unerhört Marburg und Radio X Frankfurt.
Sendetermine: Mittwoch, 24. Februar um 20 Uhr und Donnerstag, 25.
Februar um 13 Uhr.