AKW Fessenheim Block 1 zwei Tage ohne korrekte Überwachungseinrichtungen gefahren

AKW Fessenheim Block 1 zwei Tage ohne korrekte Überwachungseinrichtungen gefahren

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Grüsse an Hollande. Zum Abschalten AKW Fesseneheim
Quelle: 
BUND Reginalverband AM

Wie das Regierungspräsidium Freiburg 2 Tage nach Information durch die ASN am 31.8.16 mitteillt, ist Block1 von Samstag bis Montag ohne korrekte Überwachungseinrichtungen beim Dampfventil gefahren worden; "Am Samstag, dem 27. August, stellte die Betriebsmannschaft, im Rahmen der planmäßigen Abschaltung von Block 1, verschiedene Eingriffe an zwei Dampfdruckventilen im Turbinensaal im nicht nuklearen Bereich der Anlage fest. Am 29. August, stellte die Betriebsmannschaft bei der Überprüfung der Dampfdruckventile fest, dass die Überwachungseinrichtungen nicht ordnungsgemäß funktionierten. Während der Überprüfung und der Neueinstellung der beiden Dampfdruckventile wurde die Leistung des Reaktors gedrosselt."

 Die Aufsichstbehörde qulifizierte den erneten Störfall auf der INES-Skala mit 1. Der BUND Regionalverband kommentiert: "Der BUND hat bei den unglaublich vielen Fessenheimer-Störfall-Meldungen immer das gleiche Problem: Das Monopol zur Auswertung und Bewertung von Störfällen liegt zuerst immer beim Betreiber EDF. Das natürliche Interesse der EDF an einer „objektiven Bewertung“ solcher Unfälle kennen wir und wir haben auch immer erlebt, wie in Fessenheim versucht wurde, Störfälle herunter zu spielen. Leider kontrolliert die Kontrollbehörde ASN viel zu wenig.
Für ein "Alt-AKW dieser maroden Qualität" erscheint uns ein  "Restwert / Entschädigung" von 400 Mio Euro, freundlich formuliert, ein wenig übertrieben..."