Rechter Angriff auf Project Shelter in Frankfurt: Angriff Ergebnis der gesellschaftlichen Stimmung - Lassen uns von Drohungen nicht einschüchtern

Angriff Ergebnis der gesellschaftlichen Stimmung - Lassen uns von Drohungen nicht einschüchtern

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In Frankfurt setzt sich das project shelter seit längerem für obdachlose Geflüchtete und MigrantInnen ein. Immer wieder gab es Unterstützungssignale, auch von seitens der Politik, sogar vom SPD Oberbürgermeister, trotzdem fehlten Räume. Eine von mehreren Hausbesetzungen hatte im Juli diesen Jahres aber zumindest teilweise Erfolg. Nach einer Einigung mit dem Hausbesitzer darf das Project in der zentral gelegenen Bergerstraße das Erdgeschoss eines Hauses nutzen.

Dieses Bistro der Gruppe Project Shelter wurde nun am Freitag, den 9. Dezember angegriffen. Es wurde eine Scheibe eingeschlagen, Bitumen verteilt und ein Bekenner- und Drohschreiben hinterlassen. Offenbar wurde eine rassistische Motivation. Es wurde mit weiterer Gewalt gegen Mitglieder von Project Shelter gedroht. Über den Angriff auf das Projekt, einen Brandanschlag auf obdachlose Roma ein paar Tage zuvor, die Stimmung gegenüber obdachlosen MigrantInnen im Allgemeinen und die aktuelle Notsituation bei der Schlafplatzsuche sprachen wir mit Lisa vom project shelter.