NSU-Untersuchungsausschuss Baden-Württemberg: Ausblick auf den 18. Verhandlungstag: Voraussichtlich wenig Neues

Ausblick auf den 18. Verhandlungstag: Voraussichtlich wenig Neues

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Gedenktafel für Michèle Kiesewetter (Peter Schmelzle, CC BY-SA 3.0)
Quelle: 
https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Mich%C3%A8le_Kiesewetter#/media/File:HN-polizistenmord-gedenktafel.jpg

Radio Dreyeckland berichtet regelmäßig vom NSU-Untersuchungsausschuss im baden-württembergischen Landtag. Dort sollen die Verbindungen des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds nach Baden-Württemberg aufgeklärt werden. Die Annahme dahinter ist, dass es dem Kerntrio um Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nicht ohne Hilfe möglich gewesen sein kann, so gezielt ihre Morde zu begehen. Anders als in anderen Landtagen stellt sich für den baden-württembergischen Untersuchungsausschuss besonders die Frage, warum ausgerechnet die Polizistin Michèle Kiesewetter Opfer des NSU wurde.

Am heutigen Montag geht der zweite Untersuchungsausschuss in die 18. Sitzung, wir haben vorab schon einmal mit Stefan von NSU Watch Baden-Württemberg gesprochen und ihn zu den geladenen Zeug*innen sowie einer Einordnung der Sitzung in den Gesamtverlauf gefragt.