JPG zum Konflikt um Funde am Platz der alten Synagoge: Brunnen als Mahnmal um zu vergessen oder doch lieber Störendes erhalten um zu erinnern?

Brunnen als Mahnmal um zu vergessen oder doch lieber Störendes erhalten um zu erinnern?

Freiburg Synagoge 190.jpg

Von den Nazis (SS und SA) in der Nacht auf den 10.11.16 niedergebrannt- Reste ohne GR-Beschluss am Mittwoch, 2.11.16
Quelle: 
Archiv (alemannia-judica.de)

In Freiburg hat man beim Umbau des Platzes der alten Synagoge Grundmauern der alten Synagoge gefunden. Geplant war bisher ein Wasserbecken in den Umrissen der alten Synagoge zu errichten. Trotz der Funde will die Stadt an den Plänen festhalten. Dafür müssten allerdings Teile der gefundenen Mauern abgetragen werden. Die Israelitische Gemeinde hat sich am Donnerstag einstimmig gegen die Pläne der Stadt ausgesprochen und für den Erhalt der Mauern. Aus der ganzen Welt kamen Botschaften, auch von Holocaust Überlebenden und deren Nachkommen, die die Bedeutung der Funde für sie hervorgehoben haben. Oberbürgermeister Salomon wird in der BZ allerdings schlicht zitiert: "Die Stadt nimmt das zur Kenntnis." "Wir werden trotzdem so verfahren wie vorgeschlagen."

Mit Simon Waldenspuhl, Stadtrat der Partei und Teil der Fraktion jpg haben wir über dieses Vorgehen der Stadt gegen den Willen der israelitischen Gemeinde und auch die Untätigkeit des Gemeinderats und der eigenen Fraktion gesprochen. 10:07

Siegesdenkmal endgültig beseitigen, mit gesparten Kosten würdigen Erinnerungsort am Platz der alten Synagoge schaffen!

Kommentar und Vorschlag von RDL Redaktuer Michel im Anschluss an Interview mit Simon Waldenspuhl: 1:35

https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-mauerreste-des-19...

https://www.openpetition.de/petition/online/wiederaufbau-der-alten-synag...