FTM wechselt aus Sicherheitsgründen von cloudfare (US) zu bunny.net (EU)

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FTM wechselt aus Sicherheitsgründen von cloudfare (US) zu bunny.net (EU)

Follow The Money (FTM)  hat Anfang Mai  2026 seinen Server  ftm.eu zum in der EU basierten Service Provider bunny.net gewechselt. Am 27. Mai 2026 wechselte auch ftm.nl. Dies schreibt Jan Daalder auf dem Portal.
Die Wechsel vom cloudfare Provider in den USA resultiert aus der Entwicklung unter Trump seit 2025.
FTM hatte nach einem gezielten Angriff 2024 auf seine Server aus Russland und Bulgarien - mutmasslich nach einem Artikel über die russische Suchmaschine Yandex-   mit einer 28.000 fachen Anfrage Vervielfachung auf seine Server - DDoS Angriff vom Netz nehmen müssen.  Schutz wurde bei cloudfare mit Servern in den USA gesucht.
cloudfare  ist mit einem Umsatz von plus 30 % auf 2,2 Mrd US$ 2025 und erwarteten 2,9 Milliarden in 2026 einer der grössten Service Provider weltweit. Die US Gesellschaft bietet den Service zur Abwehr von grossen Angriffen für mittlerweile ein viertel aller Seiten im Internet. Nach Web-Eigenangaben werden täglich 247 Milliaden Angriffe geblockt [blocks an average of 247 billion threats online every single day for its millions of customers”]
Neben  Amazon CloudFront, Fastly and Akamai –also alles US companies- ist das russische DDoS-Guard der größte Wettbewerber  zur Abwehr von DDoS- Angriffen. Nach den Angriffen der Trumpadministration  auf den Internationlen Gerichtshof und Sperrung des Zugangs zu US Servern betrieb der neuernannte SicherheitsProjektmanager Erik Willems den Wandel in die EU.
Zwar hatte cloudfare ca. 99 % der Angriffe geblockt, aber der Zugang - Beispiel Internationaler Gerichtshof - ist für die US Regierung zugänglich. Um zwischen bots und Personen Zugänge zu unterscheiden, läuft die  cloudfare software -nach Willems- unverschlüselt, auch wenn sie - nach cloudfare - nicht gespeichert wird. Allerdings gilt dies nicht bei Passwortwechseln.  Immerhin hat cloudfare im vergangenen Jahr  500 mal der US Regierung aus 826 Anfragen den Zugang auf Kunden Datenbestände ermöglicht. Regierungsbehörden aus der EU allerdings haben gerade mal 18 Anfragen in 2025  gestellt. Cloudfare hat übrigens selbst die Bedenken seiner EU-Kundschaft adressiert .

Der Wechsel in den EU Raum bietet vor allem besseren Schutz gegen Anfragen der US Adminstration. Noch!
Dies muss angesichts neuer OmnibusGesetzungspläne der von-der-Leyen-EU-Kommission zum Abbau des Privatspärenschutz gesagt werden !
Michael Menzel 30.5.26 -nach dem FTM Beitrag

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MM