Griechenland: Auf den Erdbeerfeldern gibt es keinen Aufschwung...

Griechenland: Auf den Erdbeerfeldern gibt es keinen Aufschwung...

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Blutige griechische Erdbeeren
Quelle: 
linksunten.indymedia.org

"Griechenland will ohne neue Hilfen auskommen" - "Griechenland lässt Rezession hinter sich" - "Griechenland sieht Aufschwung kommen". So einige Meldungen aus deutschen Medien der letzten Monate. Doch was bedeutet das für diejenigen, die am meisten unter der Krise zu leiden haben? Für Arme, für Migrant_innen, für diejenigen, die sich gegen die staatliche Politik konsequent zur Wehr setzen? Das wollen wir bei RDL in loser Folge beleuchten.

Den Anfang macht die Politikwissenschaftlerin Carolin Philipp, die in Berlin und Athen lebt und zum Thema politischer Aktivismus forscht. Sie haben wir nach der Situation von Migrant_innen in Griechenland gefragt. Im Interview schildert sie u.a. die Stärke migrantischer Arbeitskämpfe, aber auch die Repression gegen diese, und diskutiert die gleichzeitige Entwicklung flüchtlingssolidarischer und rassistischer Strömungen in der Bevölkerung.