DJV über BKA-Beamte, die Journalist_innen begleiten: „Journalisten sind Beobachter, keine Attentäter“

„Journalisten sind Beobachter, keine Attentäter“

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© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 Pressekonferenz Rathaus Köln
Wer seine Arbeit machen will, muss vor Ort sein.
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enz Rathaus Köln Quelle: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Pressekonferenz Rathaus Köln zu den Vorgängen in der Silvesternacht 2015-16-5761, CC BY-SA 4.0

Der G20-Gipfel sorgt immer noch für Gesprächsstoff. Die schwarze Liste mit 32 Journalist_innen, die vom Gipfel ausgeschlossen waren, betrachten die Medien als Skandal. Es gibt keine Informationen, warum die Journalist_innen keinen Einlass bekamen. Vergangene Woche berichtete die Süddeutsche Zeitung, Regierungssprecher Steffen Seibert habe erklärt, es sei gängige Praxis, dass die Journalist_innen von BKA-Beamten begleitet würden. Dies sei beim G20-Gipfel aber nicht möglich gewesen. „Leidet Seibert unter Kontrollwahn?“, empörte sich der Deutsche Journalisten-Verband (DJV). Darüber haben wir mit Hendrik Zörner von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DJV gesprochen.