Über Weiblichkeit, Geschlechterrollen und Feminismus bei den Riot Grrrls: Kein Mädchen sondern ein Grrrl

Kein Mädchen sondern ein Grrrl

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Kathleen Hanna von Bikini Kill
Quelle: 
5b3TnY at English Wikipedia, als gemeinfrei gekennzeichnet

Mit der Riot Grrrl- Bewegung entstand Anfang der 90er Jahre eine feministische Bewegung von jungen Frauen, die inspiriert von der „Do It Yourself- Attitüde" des Punk ihre eigenen Bands gründeten, eigene Fanzines herausbrachten und vor allem junge Frauen im gemeinsamen Kampf gegen Sexismus, Misogynie und Antifeminismus vernetzen wollten. Mit dem Slogan “Revolution Girl Style Now!“ forderten sie ihren Platz auf der Bühne ein, der sonst nur Jungs und Männern vorbehalten schien, und schärften bei viele Musikerinnen, die nach ihnen kamen, ein feministisches Bewusstsein im immer noch stark männerdominierten Musikgeschäft. Darüber hinaus wollten sie tradierte Geschlechterrollen und -muster durchbrechen und eigneten sich dafür bewusst negativ besetzte Begriffe wie „Bitch" und „Slut" an, die sie als Form ihrer Widerständigkeit stolz in großen Buchstaben auf ihre Körper schrieben und sie damit als positive Selbstbeschreibungen umwerteten. Dieser Vortrag widmet sich der Entstehung, den Protagonistinnen und der Entwicklung der Riot Grrrl- Bewegung und zeigt auf, wie stark viele Themen und Missstände auch heute noch in der Musikwelt und Gesellschaft verankert sind. Er fand im Rahmen des Katsivals in der KTS Freiburg am Samstag, den 17.11.18. statt: 4:04

Giuseppina vom Archiv der Jugendkulturen in Berlin geht hier auf den Dresscode der Riot Grrrls ein: 1:18

Der gesamte einstündige Vortrag läuft demnächst hier bei O-Ton Playback.