Rund 400 Menschen haben am Samstagnachmittag gegen den geplanten Stellenabbau an der Freiburger Uniklinik protestiert. Die Demo zog vom Platz der alten Synagoge zur Uniklinik. U.a. wurde durch Gewerkschaftssekretärin Franziska Pfab auch eine Befragung vorgestellt, an der sich 3500 der rund 11.000 Beschäftigten der Uniklinik beteiligt haben und die zeigt, wie überlastet die Angestellten schon jetzt sind und dass sehr viele auch befürchten, dass sich der geplante Stellenabbau negativ auf die Gesundheit der Patient*innen auswirken könnte. An der Demo beteiligte sich auch die ver.di Betriebsgruppe des Ortenau Klinikums. Zudem waren auch Beschäftigte des ZFB Emmendingen und der Uni Freiburg anwesend. Radio Dreyeckland begleitete den Protest: Anfänglich wurde von der Moderation der Stand der Dinge zusammengefasst. Anschließend sprach ver.di Bezirksjugendvorständin und Pflegearbeiterin Johanna: Dann stellte Franziska Pfab u.a. die Ergebnisse der Befragung an der Uniklinik vor: Der Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen die Schließung der Helios Klinik in Breisach, selber früher Arzt in Ihringen, kritisierte dass die Menschen in Breisach erst auf die Uniklinik Freiburg veriwiesen werden, an der dann ebenfalls Personal abgebaut werden soll: Werner Siebler geißelte in seinem Grußwort für den DGB Stadtverband die massive Ungleichheit in Deutschland:
An der Uniklinik erklärte die Demomoderation, dass sich von den Landtagskandidat*innen auf die Forderung nach einer ausreichenden Finanzierung der Uniklinik durch das Land lediglich die Kandidat*innen der Linkspartei und der SPD demetsprechend zurückgemeldet haben. Die Grünen wollten keine Versprechungen machen. Der Rest reagierte gar nicht auf die Schreiben der nicht auf unseren Rücken" Kampagne. Weiter sprach u.a. die ver.di Bezirksvorständin, die auch Beschäftigtenvertreterin im Klinikaufsichtsrat ist: Es folgte noch eine Rede eines ehemaligen Beschäftigten der Kinik, der nun aus Patientenperspektive sprach. Abschließend sprachen noch Vertreterinnen der Azubis gegen rechts und der kritischen Mediziner*innen: Begleitet wurde die gesamte Demo von Sprechchören gegen den geplanten Personalabbau:
