Stadtbau tut alles um lohnenden sozialen Wohnungsbau als unwirtschaftlich darzustellen. Syndikat zeigt, wie es geht

Stadtbau tut alles um lohnenden sozialen Wohnungsbau als unwirtschaftlich darzustellen. Syndikat zeigt, wie es geht

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Neue Baugebiete mit eingebauter Verdrängung
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Bauverein "Wem gehört die Stadt?"

Seit der Freiburger Gemeinderat im Mai mit nur einer Stimme Mehrheit beschlossen hat, dass bei zukünftigen Bauprojekten eine 50 Prozent Quote von geförderten Mietwohnungsbau gelten soll, hetzten Stadtbau, Wohnungsbauwirtschaft und die Grünen gegen diesen Beschluss. Er kam damals mit den Stimmen SPD, UL, JPG; Freiburg Lebenswert und man Staune, der FDP zustande.

Oberbürgermeister Dieter Salomon fragte damals:

"Wie soll ich einen privaten Investor dazu bringen, geförderten Mietwohnungsbau zu machen, wo der sich doch nicht rentiert?"

Lohnt sich sozialer Wohnungsbau in Freiburg mit der 50 Prozent Quote nicht? - Doch meint zumindest der Bauverein Wem gehört die Stadt aus dem Mietshäusersyndikat und schrieb einen offenen Brief, mit dem Titel Die Investoren werden Schlange stehen! der auf den Erfahrungen der neu entstehenden Mietshäusersyndikatsprojekte im Baugebiet Gutleutmatten basiert.

Auf diesen Brief hat nun die Stadtbau geantwortet. Über die Antwort sprachen wir mit Stefan Rost vom Bauverein Wem gehört die Stadt aus dem Mietshäusersyndikat, der erklärt das die freiburger Stadtbau mit gezinkten Karten spielt.