Wohnungslosenhilfe bekommt jetzt doch mehr Geld (2016)

Wohnungslosenhilfe bekommt jetzt doch mehr Geld (2016)

Im kalten Januar und Februar fiel dem Ordnungsamt des Finanzbürgermeisters Neideck nix besseres ein, als mit Polizeiunterstützung Obdachlose aus den wärmeren Geschäfteingängen der Innenstadt zu vertreiben - mit Polizeigewalt. Die bar jeder Empathie agierende Innenstadt Geschäftsmafia forderte, das günschwarze Bürgermeisteramt lieferte - natürlich ohne die Fachleute der Wonhsitzlosenhilfe oder des Sozialdezernats zu befragen.

5 Monate später lieferte das Sozialdezernnat nun eine Vorlage, die nachwies, dass unabhängig von Spezialfragen wie der Weigerung EU-Ausländer in die 388 Unterkunftsplätze aufzunehmen oder der Weigerung vieler Wohnsitzloser sich in rauhe Regimes der Unterkünfte zu beugen, selbst ein hausgemachtes Problemist. Es herrscht nämlich vor allem ein Mangel an Notunterkunftsplätzen. Bei 865 geschätzten Erwachsenen und über 200 Jugendlichen und Heranwachsenden unter 25 Jahren Wohnsitzlosen und unter 400 Plätzen ist dies  evident.

Insofern brachte  die Debatte auch einen ausserplanmäßigen Schluck aus der Pulle von den für Eigentumsmassnahmen reservierten Finanzbeutelbuddel des CDU Manns Neideck, die der forsche Ordnungsbürgermeister jetzt auch für Wohnsitzlose öffnen muss: 1,4 Millionen zur Ertüchtigung vorhander Gebäude und kanpp 155.000 für die Miete des Ex- Technikzentrums der FWTM in der Wippertstr. als Mietzahlung, sind der zunächst erste Tropfen auf den kalten Stein.

kmm 22.6.2016

Vorlage PDF icon2016-06-01_GR_Top7_Vorlage1.pdf

Debatte zur Wohnungslosenhilfe vom 21.6.2016 Gesamt 39:33
Opener 1:55

Maria Viethen (Grüne) 9:05
Dr. Schüle (CDU  6:02
Renate Buchen (SPD)  6:30
Prof. Dr. Schuchmann LiSSt/(UL)  6:05
Prof Rückauer (FL/FF)   0:57
Frau Dallmann (FWV)  3:22
Irene Vogel (FfF/UL)  2:58
Replik u. Abstimmung  2:30