Vom 3. bis 6. September 2026 fand in Berlin die vierte Confluence of European Water Bodies statt. Die Veranstaltung bringt Flüsse, Seen, Lagunen, Gletscher, Meere und Feuchtgebiete aus ganz Europa zusammen, um gemeinsam über eine zentrale Frage nachzudenken:
Wie können wir lernen, anders mit Wasser zu leben?
Vier Tage lang kamen Teilnehmende aus Wissenschaften, Kunst und Aktivismus für Workshops, Performances, gemeinsame Mahlzeiten, Rituale, Listening Sessions, künstlerische Interventionen, öffentliche Gespräche und einem Multispezies-Parlament zusammen. Das Programm umfasste außerdem eine Keynote der bekannten hydrofeministischen Philosophin und Kulturtheoretikerin Astrida Neimanis sowie Panels und Workshops zur Frage nach unserer Verantwortung gegenüber aquatischen Ökosystemen und Eigenrechten für Flüsse und andere Gewässer. 58 Flüsse und Seen aus 18 Ländern, darunter 16 europäischen, sind der Einladung zur Zusammenkunft in Berlin gefolgt.
Die Confluence of European Water Bodies ist ein von indigenen Rechte der Natur Bewegungen inspiriertes wachsendes gesamteuropäisches Netzwerk von Gewässern und ihren Gemeinschaften. Die Initiative setzt sich dafür ein, Gewässer nicht nur als Ressourcen zu betrachten, sondern als lebendige Wesen mit eigenem Wert, eigener Bedeutung und eigener Handlungsmacht anzuerkennen.
In der Collage hört ihr O-Töne der Veranstaltung von Performances, Redner*innen und Aktivist*innen (u.A. Mar Menor, der ersten Lagune in Europa, die ihre Rechte anerkannt bekommen hat und Vertreter des Waganui River, Neuseeland) sowie Fieldrecordings des Mittelmeers und der Dreisam vom Freiburger Künstler Flo Schirmer.


