Max Ophüls Preis für Nachwuchstalente des deutschsprachigen Kinos: Bester Spielfilm DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN

Bester Spielfilm DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN

x799_y400_125487_01.jpg

Susanne Heinrich vergangenen Samstag Abend in Saarbrücken
Quelle: 
https://ffmop.de/

Jurybegründung:
"Der Preis für den Besten Spielfilm geht an ein Filmkunstwerk, das in beschwingtem und elegantem Ton, mit präzisen analytischen Worten und in pastellfarbenen minutiös durchgestalteten Bildern die Odyssee einer jungen Frau im Dazwischen des postmodernen Kultur- und Identitätsüberflusses erzählt. Mit ironischer Genauigkeit und humoriger Schlagfertigkeit trifft der Film in seiner Übersetzung feministischer Theorien pausenlos den Nagel auf den Kopf. Ein Film, dem es endlich gelingt, eine Sprache für eine ganze Generation von traurigen Mädchen zu finden und sich im Grunde seinen Preis im Film zu Recht schon selbst verliehen hat."

(Offizielle Website des Filmfestival Max Ophüls Preis)

Der kunstvolle, feministische und bonbonbunte Film von Susanne Heinrich hat keinen Plot im herkömmlichen Sinne; vielmehr besteht er aus einer Aneinanderreihung von Episoden: Das melancholische Mädchen, die Protagonistin, frönt ihrer Depression, läßt sich durch eine nicht näher bezeichnete Stadt treiben, immer auf der Suche nach einem Schlafplatz...