Pressekonferenz des Baudezernats: Dietenbach Bebauung weiter? Jedenfalls später

Dietenbach Bebauung weiter? Jedenfalls später

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Planungsstand 18.5.20
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Stadt Freiburg

Um eine Nettobaufläche von 58 ha zu erzielen, soll im geplanten Neubaugebiet Dietenbach zwischen Rieselfeld und Zubringer Mitte  eine Erweiterung des Baugebietes   um die Gelände der Brieftaubenzüchter und an der Unteren Hirschmatten erfolgen.

Während für E(entwicklungs)M(assnahme)Dietenbach (EMD)  Sparkassendirektor Ingmar Roth bis auf 1,1 ha von rund rund 80 ha der privaten Grundeigentümern die Kauf-Optionserklärungen von 408 der 456 Eigentümer mit notariellen Absichten für 70,5 ha für den Verkauf vermelden kann und und für weitere 5,3 ha (Resterklärungen) bei Erbengemeinschaften) plus 2,7 ha (aus steuerlichen Gründen) vorweisen kann, bleibt der mangelnde Gesprächsbereitschaft der restlichen Grundeigentümer (1,1, ha). Dumm nur, daß sie just im 1. Bauabschnitt des für das Jahr 2023 angedachten Wohnungsstadtteilbaus liegen. Nach Aussagen des Projektleiter Engel jedoch deshalb kein Problem, weil hier die zentrale Freifläche vorgesehen ist. Bisher mussten erst zwei Enteignungsverfahren eingeleitet werden.

Kiebig wurde der Baubürgermeister Haag bei Fragen zum Verbleib des Langenmattenwäldchen0:10, das in südöstlicher RIchtung bis auf einen 30m Steifen Sport- und Freizeitflächen weichen soll.  0:42

Die Streckung des Bauvorhabens in 6. Bauabschnitte ab 2023 bis in das Jahr 2042 dürfte auch der Absicht geschuldet sein, jährlich mit 5 Mio. € die Kosten der Infrastruktur - Verkehr und Soziales und Bildung - aus dem Stadtsäckel zu bezuschussen,  um die Differenz  der Vorhabenskosten von Planungsstand 854 Mio. € bei Erlösen aus Grundstücksverkäufen von 784 Millionen € zu erwirtschaften.

Befremdlich ist die Erklärung, daß auf die  3.500 (von 6.900 Gesamtwohnungsanzahl) sozialgebundenen wie geförderten Mietwohnungen im neuen Stadtteil auch über 900 Wohnungen  - 500 Uniklinikum, 350 Studentenwerk, 50 Handwerkskammer für Personal und Auszubildende - angerechnet werden sollen. So  als ob Sammelunterkünfte und Werkswohnungen mietrechtlich mit sozialgeförderten Mietwohnungen vergleichbar sein könnten.  Viel Arbeit für die wachsame Gesellschaft sich gegen diesen erneuten Sabotageversuch  der Versprechen zum Bürgerentscheid  auch wirklich durchzusetzten!

Material PK 18.5.2020PDF iconPräsentation 18.5.Dietenbach.pdf