"Nach 50 Jahren, 11.000 Einwohner, keine weiterführende Schule": Gemeinderat beschloss Machbarkeitsstudie für ein Gymnasium am Tuniberg: Bürgerinitiativen fordern Ausweitung der Studie auf Weingarten

Gemeinderat beschloss Machbarkeitsstudie für ein Gymnasium am Tuniberg: Bürgerinitiativen fordern Ausweitung der Studie auf Weingarten

Schulen_Wegweiser.jpg

Schulen: Wegweiser in Lüneburg
Quelle: 
Wikimedia Commons/Joachim Müllerchen [CC BY 2.5 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5)]

Der Freiburger Gemeinderat hat im März beschlossen, eine Studie in Auftrag zu geben, inwiefern es machbar wäre, wieder ein Gymnasium oder eine weiterführende Schule am Tuniberg einzurichten. Besonders die CDU-Fraktion hatte diesen Antrag unterstützt. Eine solche weiterführende Schule am Tuniberg würde hauptsächlich SchülerInnen aus ferneren Freiburger Ortschaften und umliegenden Gemeinden begünstigen.

Bürgerinitiativen aus Weingarten fordern den Gemeinderat in diesem Zusammenhang auf, alternativ zu prüfen, ob das Gymnasium nicht eher in Weingarten angesiedelt werden könnte. Denn in diesem benachteiligten Stadtteil gebe es bislang keine einzige weiterführende Schule. Ende April hat die "Bürgerinitiative für ein gutes Leben in Weingarten" den gesamten Gemeinderat mit diesem Anliegen angeschrieben.

Eine Petition ist schon in Umlauf. Die Bürgerinitiativen "für ein gutes Leben in Weingarten" und "Bildung Gymnasium für Weingarten" haben auch angefangen, einzelne StadträtInnen anzusprechen.

Über diese Forderung und die Argumente für ein Gymnasium in Weingarten hat RDL mit Konrad Braun von der "Bürgerinitiative für ein gutes Leben in Weingarten" gesprochen. Matthieu hat ihn zunächst gefragt, inwiefern es den Bürgerinitiativen wichtig ist, dass ein Gymnasium in Weingarten entsteht.