Mittlerweile ist das Festival halb rum, Zeit, daß ich mich mal wieder melde. Leider ist es, wenn man von Film zu Film hetzt, nicht immer ganz einfach, Zeit zu finden, seine Erlebnisse niederzuschreiben.
Und immer noch hänge ich nit der Berichterstattung hinterher. Der Freitag begann erstmall mit einer Fahrt ins gut 80 Kilometer entfernte Castellane, wo ich mein Auto abholen mußte, welches eine neue Lichtmaschine bekommen hatte. Sehr...
Wie ihr seht, komme ich kaum zum Schreiben. Nachdem das letzte Jahr ein wenig mager war, was gute Filme anging, ist das diesjährige Festival deutlich besser angelaufen. Nachdem der Mittwoch schon recht erfolgreich war, wurde der Donnerstag...
Die ersten zwei Tage des Festivals sind vorbei, Zeit für einen ersten kleinen Zwischenbericht. Fangen wir mit den Formalitäten an: Es gibt ein neues Reservierungssystem für die "Einladungen" (so heißen die Eintrittskarten hier...
Über all den politischen Schwierigkeiten Italiens tritt ein Problem manchmal etwas in den Hintergrund: Die Mafia. Der Regisseur Alberto Castiglione, der sich in seinen Dokumentafilmen mit diversen sozialen und politischen Fragestellungen...
Mit einer Ausstellung und mehreren Filmen geht das Centro Culturale Italiano der Verbindung von Frauen und Mafiaorganisationen nach. Diese wird insgesamt unterschätzt, sowohl im Hinblick auf die Rolle von Frauen in der Mafia als auch auf...
Der Videokünstler Serhat Köksal aus Istanbul hat vergangenen Samstag seine Rundreise durch die Republik im Freiburger Kommunalen Kino begonnen. Vor seiner Abreise nach Stuttgart bat ihn Radio Dreyeckland zum Gespräch...
Alea iacta sunt. Die Palmen von Cannes
sind vergeben und es gab einige Überraschungen. Es wäre ja
auch langweilig, wenn es immer den Prognosen gemäß laufen
würde, dann könnten die Filmkritiker ja gleich die Jury
bilden anstatt ihren eigenen Job zu machen. Apropos Job machen: seit
gestern abend muss ich mich wie ein Arbeitsverweigerer fühlen,
zumindest ein bisschen. Denn ich habe es getan und den Film aller
Filme dieses Festivals nach gerade mal einer halben Stunde verlassen.
Die Rede ist vom Gewinner der Goldenen Palme „Onkel Bonmee“ vom
thailändischen Geheimtipp mit dem Zungenbrecher-Namen
Apichatpong Weerasethakul.
“Blue Valentine” des amerikanischen Regisseurs Derek Cianfrance (Jahrgang 1974) mit einem cool-abgewrackten Ryan Gosling mit 70er-Jahre-Sonnenbrille (als Dean) und einer ebenfalls sehr...
In grosser Runde beginnen wir den Tag mit einem weiteren Film des Wettbewerbs, und mit einem der ganz grossen Namen in Frankreich: Bertrand Tavernier, der mit Volker Schloendorff zusammen auf der...
Ein weiteres Highlight des Filmfestivals soll nicht unterschlagen werden – denn auch wenn das Ganze hier eine durch und durch elitaere Veranstaltung ist, mit strengen Hierarchien, abgestuften...
35mm-Reporter Alexander Sancho-Rauschel live aus Cannes
Das zweite Jahr in Cannes... Zuhause regnet es seit Tagen... aber wie es sich gehoert, scheint die Sonne ueber der Croisette, damit es keine Wasserflecken auf den schwarzen Anzuegen...
Mittlerweile bin ich seit 24 Stunden in Frankreich. Die Anreise gestaltete sich trotz des isländischen Vulkans, der am Sonntag wieder diverse Flughäfen lahmlegte, erstaunlich reibungslos. Der Flieger ab Basel hob pünktlich ab und genauso pünktlich landeten wir auf dem Flughafen von Nizza. Eine halbe Stunde nach der Landung stand ich bereits an der Bushaltestelle um den Linienbus nach Cannes zu nehmen. Doch Willkommen in Frankreich! Der Bus, der auch bloß mit einer halben Stunde Verspätung ankam, fuhr einfach vorbei: „complet“ – voll. (Dabei sah er gar nicht übermäßig voll aus :-/)