Datenschutzbeauftragter zum Entzug der Akkreditierung von Journalisten beim G 20 Gipfel: Beim Umgang mit Daten von Journalisten muss man noch vorsichtiger sein.

Beim Umgang mit Daten von Journalisten muss man noch vorsichtiger sein.

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Foto: Kristina Schäfer Pressefoto für das LfDI

Zwei Tage nach dem der G20 Gipfel in Hamburg durch Hausdurchsuchungen und eine erneute öffentliche Fahndung wieder in das mediale Blickfeld gerückt wurde, hat sich nun am Donnerstag auch der Baden-Württembergische Landesdatenschutzbeauftragte Stefan Brink noch einmal zum G 20 Gipfel zu Wort gemeldet. In seiner Stellungnahme geht es insbesondere um die verweigerte Akkreditierung von baden-württembergischen Journalisten. Betroffen waren damals auch freie Journalisten, die einen Berichterstattungsauftrag von Radio Dreyeckland für den G20 Gipfel erhalten hatten. Wir sprachen mit Stefan Brink, Datenschutzbeauftragter für Baden-Württemberg, über die gespeicherten Daten aufgrund derer die Pressefreiheit der Journalisten beschnitten wurde.