Es ist nicht selbstverständlich, ein solches Bild im Stadtbild Freiburgs zu finden. Zum einen trägt es dazu bei, das Bild der Stadt positiv zu prägen und sichtbar zu verschönern. Zum anderen sendet es eine klare Botschaft: Wir sind hier und wir wollen nicht übersehen oder vergessen werden. Sie senden eine klare Botschaft an eine Gesellschaft, in der Zugehörigkeit immer öfter in Frage gestellt wird: Wir sind Teil dieser Stadt – nicht am Rand, nicht temporär, sondern dauerhaft.
Genau dafür steht Nour al-Huda Zaynab Schröter, eine deutsch-marokkanische Persönlichkeit, die den Mut hatte, ihr eigenes Projekt zu verwirklichen. Mit ihrem Raum verbindet sie kulturelle Offenheit, philosophische Ideen und gesellschaftliche Verantwortung. Ihr Ansatz ist dabei nicht konfrontativ, sondern dialogisch: ein Ort, an dem Vielfalt nicht erklärt werden muss, sondern gelebt wird. Ihr Projekt versteht sich nicht nur als Kaffeetreffen, sondern als Ort der Begegnung, des Dialogs und des gegenseitigen Respekts. Ein Ort, der zeigt, wie Vielfalt nicht nebeneinander, sondern miteinander gelebt werden kann – und wie positive Impulse für die Freiburger Stadtgesellschaft entstehen.
In Zeiten politischer Zuspitzung erinnert dieses Projekt daran, dass Integration nicht durch Gesetze allein entsteht, sondern dort, wo Menschen Räume öffnen, Verantwortung übernehmen und Gesellschaft aktiv mitgestalten.
Wenn ihr realistische, nachbarschaftliche und philosophische Bilder der Stadt kennt! schlicht, ehrlich und unaufgeregt, meldet euch gern bei mir an majeed@ik.me, um eure Identität stark zu bestätigen und diese Perspektiven sichtbar zu machen.

