FWTM-FWI-ANGELL-Unmüssig-Sparkasse: Geschmäckle?? - Nein das ist Korruption!

Geschmäckle?? - Nein das ist Korruption!

Bernd Dallmann,  bis zum 31.12.17 pensionierter Elternschaft-Stellvertreter der neuen  FWTM Geschäftsführerin Hannah Böhme, hat sein jahreslangen Wirken gekrönt: Die von ANGELL  und Kolping-Bildungswerk umgegründete ISBA für Internationale Studien und und Berufsakademie stellt ihn als Geschäftsführer ein.
Dallman beeendet zugleich* seine zeitlich weit über den Job als Geschäftsführer der FWTM herausreichende Tätigkeit als Geschäftsführer der FWI, einer Sparkassen (70%) und FWTM (30%)Tochter. Ob es an den compliance Richtlinien der Sparkasse  liegt, bleibt offen.

In seiner  Eigenschaft als FWI Geschäftsführer hatte Dallmann für die FWI, bzw. eine aus steuerlichen Gründen gegründete neue Carl-von-Rotteck GmbH & Co KG, einen weitreichenden Mietvertrag mit der ISBA abgeschlossen. Die Mietkonditionen sind unbekannt und wurden vom Aufsichtsratschef Dieter Salomon in der Auskunft verweigert. Dallman konterkarierte damit den Wunsch von Teilen des Gemeinderates, dass von der FWTM geräumte und verkaufte Rotteck-Haus an der Ecke Eisenbahnstr/Rotteckring als NS-Dokumentationszentrum zu nutzen.  Soweit das vordergründige "Geschmäckle", das RDL im OB-Wahlkampf bereits publiziert hatte.
Doch damit endete der Skandal nicht.

Als Noch-FWTM-Geschäftsführer hatte Dallmann seit 2015 einen viel weitergehenden Deal zu Lasten der Stadt Freiburg eingefädelt:
Der Umzug nach Verkauf der FWTM aus dem Rotteck/Schlippe Haus, wie auch des Stadtarchivs aus der Salzstrasse  - inklusive Verkauf dieses städtischen Gebäudes - als Mieter in den "Kopfbau" genannten  Neubau auf einem ehemaligen städtischen FWTM Grundstück ist nur der Abschluss eines langährigen Immobiliendeals Marke Dallmann -Salomon - Unmüssig und Co.

Im ersten Schritt wurde die quasi städtische Immobilie über den Umweg eines Zwischenhändler an den "Projektentwickler" Unmüssig weitergereicht. Dann wurde eine gemeinsame Projektgesellschaft mit der FWTM gebildet. Zweck: Kopfbau- "entwicklung" an der Neuen Messe. Unmüssig ist laut Ex-OB Salomon der Mann für "schwierige Projekte". Um  es leicht zu machen, lieferte Dallmann gleich die künftigen NutzerInnen: Das Stadtarchiv, das aus seinem alten historischen, im städtischen Eigentum stehenden Gebäude, ausziehen muss, weil die Stadt das historische Gebäude verscherbelt.
Mit dem Verkauf  der  Unmüssig-Anteile an der gemeinsamen Projektgesellschaft an die OTG Messe (Mehrheitsbesitz: 70%, Minderheit FWTM 30%) spart die an der FKV-Vermögens GmbH beteiligte Sparkasse wie zuvor Unmüssig bei Erwerb in der Projektgesellschaft mit der FWTM nicht nur die Grunderwerbsteuer. Unmüssig macht auch seinen eigenen goldenen Schnitt am, im - von Dallmann verteidigten, in einem erbärmlich energetischen Niveau hochgezogenen - Kopfbau für 22 Mio € Gesamtkosten.
Um ABER diesen überteuerten Erwerb  des Messe- Kopfbau zu finanzieren, muss wiederum das alte Rotteckhaus mit Nazi-Schlippe Architektur zu 70 % an die Sparkasse über eine extra Rotteck GmbH und  30 % Minderheitsbeteiligung der FWTM ( 30.000 Haft und 240.00 € Bareinlage) in Erwerbs-/Betriebs-Regie genommen werden. Dazu kommt noch  - Achtung - das alte Gemäuer - des Stadtarchivs in der  Salzstr., das von der Stadt verkauft werden soll.
Die neue Kopfbau  FKV bekommt als Morgengabe die Mietverträge für Miteigentümer FWTM und Stadtarchiv in langfristigen  Mietverträgen. Deal Kuppler in beiden Fällen: Dallmann als Geschäftsführer.
Um den Umzug FWTM  zu beschleunigen, reaktiviert bzw. intensiviert Dallmann seine Kontakte  - mit Jäger und Ex-OB - Salomon aus Beiratszeiten der ANGELL Schulen. Die politische Impressaria  des grünen OB und ANGELL-Geschäftsführerin Klute Wetterauer, hat das nicht superrentierliche Geschäftsfeld internationale Berufsakademie gerade an die Bildungsgesellschaft des Kolpinwerk verkaufen müssen/dürfen und zugleich noch eine ANGELL-Immobilie im Areal Lessing-Basler -Mattenstr.
Für das künftig gemeinsame Berufsakademie mit der Kolpingwerk-Bildungsgesellschaft ISBA wird über die Eigentümergesellschaft FWI ein langfristiger Miet-Vertrag eingefädelt.Abschliessender Geschäftsführer: der praktische Herr Dallmann.
Praktischerweise steht als primäre Sparkassentochter, die FWI aber ausserhalb der  Kontrolle des Gemeinderats. Wie in der Sparkasse selbst habe nur drei mit Gesellschaftervertrag zum Schweigen verpflichtete Gemeinderäte (Buchen,Federer und v.Kageneck) Sitz im Aufsichtsrat.
Der Gemeinderat darf aber und winkt auch tatsächlich alle Verträge zum "Kopfbau" und FWTM-Rotteck GmbH am 24.10.17 und 15.5.17 ohne Gegenstimmen durch. Auch die Verlagerung des Stadtarchivs mit einer Nutzungserweiterungsoption im Kopfbau. Um die Geschäftspartnerin ANGELL zu befriedigen, werden als Zuckerle nach der OB Wahl schnell noch im Hauptausschuss am 7.5.18 auch noch ihre Sanierungs-Investitionenen in das ANGELL Areal zum Landes- Haushalt positiv beantragt.

Dallmann bekommt als  Geschäftsführer der ISBA jetzt seinen "Lohn", den er als  Spinne im Netz  zu Lasten des öffentlichen Vermögens mit drei Immobilien  die  Rendite Interessen von Unmüssig, Sparkasse und Angell wie ISBA gemehrt hat.

Das nenne ich Korruption meint Michael Menzel 3.7.18

* Später wird eingestanden: Dallmann Vertrag läuft sogar weiter bis 31.12.2018. Die PM der FWTM war also falsch.

Nachtrag: Die FWTM/Neue Messe OTG belastet den städtischen Haushalt mit jährlich ca. 10 Mio.€. Dallmann hat mit seinen "Geschäften" das jährliche Defizit im letzten Jahrzehnt um ca. 50% gesteigert.

Nachtrag 2: Auch ein weiterer Geschäftsführer, der von Ex-OB Salomon einen komfortablen Geschäftsführer-Vertrag vor der letzten Kommunalwahl 2014 bis zum Rentenalter eingefädelt hat, Ralf Klausmann von der FSB/FSI, will  statt der Änderung seiner beinhart Rendite maximierenden Politik zu Lasten der FSB-Mieterinnen lieber eine Abfindung in Form seiner Rest-Tantiemen kassieren. Von 1. Mio € ist die Rede!  Da knallen aber die Champus Korken in feuchter Vorfreude!

Der Beitrag wurde am 3.7.18 korrigiert was die Eigentumsverhältnisse der FWTM/OTG am Kopfbau angeht.Fehlerhaft war auch der Co-Gesellschafter in der ISBA: nicht die CARITAS,  sondern das Kolping-Bildungswerk. Wir bitten um Entschuldigung (kmm)