Grenzenlos Gegen Corona: Rettungsgasse für das südliche Elsass!

Rettungsgasse für das südliche Elsass!

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Quelle: 
Corona Solidarität Freiburg

Wie Monika Stein im RDL Interview berichtet hat,werden im Elsass teilweise keine mit Covid-19 infizierten Personen über 75 Jahre mehr in den Krankenhäusern behandelt, weil es an Betten für die Beatmung fehlt und das obwohl z.B. im wenig entfernten Freiburg noch Kapazitäten vorhanden wären. Diesen schwer erträglichen Zustand, gerade angesichts dem Gerede von der europäischen Solidarität hat eine Initiative nun zum Anlass genommen eine Grenzöffnung fürs Rote Kreuz zu fordern.

"Wir forden sofortige Unterstützung der Krankenhäuser im Elsass durch verfügbares medizinisches Personal aus Deutschland.  Wir fordern die Unterstützung der Krankenhäuser mit dringend benötigten Materialien wie Beatmungsgeräten, die in Deutschland verfügbar sind.  Wir fordern die Versorgung französischer Patienten hier in Deutschland. 

Solidarität darf keine Grenzen kennen! Grenzenlose Solidarität rettet Leben!"

Hier der kompette Aufruf, der u.a. vom Wahlkreisbüro des Linksparte Abgeordneten Tobias Pflüger verbreitet wird und unter #GrenzenlosGegenCorona weiter verbreitet werden soll.

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"Im französischen Südelsass (Haut Rhin), direkt an der Grenze zu Deutschland, gibt es nicht genügend Personal und Beatmungsgeräte, um alle Covid-19-Patient*innen zu versorgen. Teilweise können Menschen über 75 Jahren nicht mehr behandelt werden.

Weil die Grenzen sowohl für Menschen als auch für Material geschlossen sind, können weder Patient*innen aus Frankreich in Deutschland behandelt werden, noch Beatmungsgeräte ins Elsass geschickt werden. Menschen, die vor Verzweiflung an die Grenze fahren, um in Deutschland Hilfe zu suchen, werden abgewiesen.

Tatsächlich sind in Deutschland zur Zeit noch Kapazitäten verfügbar, die zur Rettung von Leben im Elsass eingesetzt werden könnten.

Es lässt sich nicht anders sagen: Durch die geschlossenen Grenzen sterben Menschen. Das muss und darf so nicht sein! Wenn in Frankreich dringend Kapazitäten benötigt werden, die zumindest zur Zeit hier verfügbar sind, ist es unsere Pflicht, unseren engsten Nachbarn zu helfen.  Bisher nur wage vom Land Baden-Württemberg in Aussicht gestellte Unterstützung muss schnell konkret gemacht werden.

Wir forden sofortige Unterstützung der Krankenhäuser im Elsass durch verfügbares medizinisches Personal aus Deutschland.  Wir fordern die Unterstützung der Krankenhäuser mit dringend benötigten Materialien wie Beatmungsgeräten, die in Deutschland verfügbar sind.  Wir fordern die Versorgung französischer Patienten hier in Deutschland. 

Solidarität darf keine Grenzen kennen! Grenzenlose Solidarität rettet Leben!

Kein Mensch darf sterben, nur weil die benötigten und verfügbaren Hilfsmittel wenige Kilometer entfernt, aber auf der falschen Seite der Grenze liegen. Es kann nicht sein, dass in Frankreich Menschen zum Sterben nach Hause geschickt werden müssen, während sie in Deutschland gerettet werden könnten. Es gilt: Nationale Alleingänge bei der Versorgung von Patienten führen zu unnötigen Toten! Verfügbare Kapazitäten müssen grenzübergreifend den Erkrankten zur Verfügung gestellt werden. Die Gesundheitsversorgen muss zu dieser Zeit staatsübergreifend organisiert werden. Sonst gilt wirklich: Grenzen töten

Schließt euch diesem Aufruf an und verbreitet ihn im Sinne all der Menschen, deren Leben von zügiger Hilfe abhängt! Teilt diesen Aufruf auf allen Kanälen, online wie offline."