Bilanz des Bahnstreiks in Frankreich: Drastisch verschlechtertes Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit

Drastisch verschlechtertes Verhältnis zwischen Kapital und Arbeit

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Sud Rail

Seit Ende März streiken die französischen Eisenbahner immer wieder gegen die Reform der SNCF durch die Regierung Macron. Jeweils für zwei Tage wurde die Arbeit niedergelegt. Die SNCF wird in eine öffentliche Aktiengesellschaft umgewandelt. Es sollen privatrechtliche Arbeitsverträge eingeführt werden, bisher gab es Laufbahn und Gehaltsgarantien. Zukünftig werden wohl auch massiv Schienenkilometer eingespart werden. Nationalversammlung und Senat haben Macrons Bahnreform Mitte Juni mit breiter Mehrheit zugestimmt. Macron hat das Gesetz in dieser Woche nun unterschrieben. Regelmäßige Streiks wird es bei der Bahn in den nächsten Monaten erst einaml nicht mehr geben. Zum Ferienbeginn sind aber noch mal Streiks angekündigt. Nach 3 Monaten zieht unser Frankreichkorrespondent Bernard Schmid für uns ein Zwischenfazit, bzw. eine Bilanz des Bahnstreiks in Frankreich.