Konflikt um Platz der Alten Synagoge: "Nachkommen der ehemaligen israelitischen Gemeinde durch Stadt Freiburg peinlich ignoriert"

"Nachkommen der ehemaligen israelitischen Gemeinde durch Stadt Freiburg peinlich ignoriert"

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Die nach langer Diskussion aufgestellte Hinweistafel, die auf zerstörte Synagoge verweist.
Quelle: 
Foto: RDL

Die bekannten Nazijäger Beate KLARSFELD und Serge KLARSFELD haben sich auf Initiative von François Blum, Sohn einer Auschwitz-Überlebenden, die in die Freiburger Synagoge gegangen ist, an Oberbürgermeister Salomon und den Gemeinderat gewandt.

Sie fordern die Einrichtung einer echten Gedenkstätte und auch die Einbeziehung von Nachfahren von Freiburger Jüdinnen und Juden, die die Synagoge genutzt haben.

Über seine Forderungen und die eigene Behandlung durch die Stadt Freiburg, haben wir mit François Blum gesprochen. Er vertritt 400 Jüdinnen und Juden, die als Nachfahren der Freiburger Juden gelten, welche die Synagoge erbaut hatten und in ihr gebetet haben und die bisher nicht in den Gestaltungsprozess am Platz der Alten Synagoge einbezogen wurden.

16:57

Der Brief von Beate KLARSFELD und Serge KLARSFELD vom 25. Oktober wurde bisher noch nicht beantwortet. Dies soll laut Stadt aber passieren.

Nachgelesen werden kann er hier:  PDF iconBrief S&B Klarsfeld an Herr Dr Dieter Salomon Oberbürgermeister Freiburg 17-10-2017-1.pdf