Die Kampagne "Take The Flour Back" hatte für Pfingstsonntag zu einer öffentlichen Feldbefreiung nach Rothamsted, UK mobilisiert um den dortigen Feldversuch mit gentechnisch verändertem Weizen zu stoppen. Ein massives Polizeiaufgebot...
Und hier kommen die letzten Kurzkritiken, bevor die Tore geschlossen werden - denn heute ist der letzte Tag des Festivals!
- "Miss Lovely", Regie: Ashim Ahluwalia (Indien) Ein weiterer der indischen Independent-Filme auf dem diesjaehrigen Festival (siehe vorne die Kritik zu "Gangs of Wasseypur"), und leider wieder kein Renner: Der mit wackelnder Kamera und wenig Budget gedrehte Film erzaehlt von zwei Bruedern, die illegal kleine schmutzige Filme drehen (Erotik, Horror, Schraeges), alles Themen, die die staatliche Zensur offenbar nicht gestattet, um kleine Kinos mit verbotenem Schmutz zu versorgen. Waehrend der aeltere der Beiden ein recht abgebruehter Geschaeftsmann ist, erweist sich sein Bruder als sensible Seele, empfindsam und etwas naiv, der sich Hals ueber Kopf in eine schoene Taenzerin und Darstellerin verliebt. Aber weder die Geschaefte noch die Liebe wollen so, wie man es gerne haette...
"A perdre la raison" (zu deutsch etwa: Den Verstand verlieren), des noch recht jungen belgischen Regisseurs Joachim Lafosse (geboren 1975), der seit 2004 abendfuellende Featurefilme dreht, vom dem ich persoenlich aber bisher noch nichts gehoert hatte. Die Handlung des Films (Lafosse ist zugleich einer der drei Drehbuchautoren) basiert lose auf einer wahren Geschichte, ohne aber dokumentarisch diese wiedergeben zu wollen. Worum es geht? Ich werde den Schluss hier nicht veraten, aber der Film erzaehlt von einem jungen Paar (Murielle und Mounir), das eine Familie gruendet und Kinder bekommt (ungewoehnlich, was?). Der junge Mann stammt aus einer armen marokkanischen Familie, ein wohlhabender Arzt hatte ihn damals als Kind adoptiert, mit dem Einverstaendnis der marokkanischen Eltern, und mit nach Belgien genommen. Murielle versteht sich gut mit ihrem aelteren Schwiegervater, und da das Paar wenig Geld hat, beschliessen sie, das Angebot des einsamen aelteren Herrn anzunehmen und zu ihm in sein Haus zu ziehen. Und auch seine grosszuegigen finanziellen Zuwendungen anzunehmen.
Neben den Filmen, den Promis und den Fans vor den Tueren gibt es in Cannes ja auch noch den groessten Filmmarkt der Welt - hier verkaufen Produktionsfimen ihre Filme an Rechtehaendler, kleine Independentproduktionen suchen Filmverleiher...
Neben den Filmen, den Promis und den Fans vor den Tueren gibt es in Cannes ja auch noch den groessten Filmmarkt der Welt - hier verkaufen Produktionsfimen ihre Filme an Rechtehaendler, kleine Independentproduktionen suchen Filmverleiher...
GesternAbend lief im Strandkino (wo auch sonst?) Steven Spielbergs Kultklassiker Jawsüber einen weißen Hai, der einen kleinen Badort auf einer US-amerikanischen Insel in Angst und Schrecken versetzt. Nicht nur wegen der potentiellen Opfer...
Das Insitut für vergleichende Irrelevanz, kurz IVI ist räumungsbedroht. Nachdem das alte Hörsaalgebäude von der Universität an einen Investor verkauft wurde, hat dieser jetzt am Diensatg den 22. Mai die Türen aufgebrochen und Strom und...
# Anti Terror Prozess in Paris # Kritik gegen überwachungsstaatliches EU-Migrationsregime. # Griechenland I: Zwei Menschen springen in den Tod # Griechenland II: Neonazis stürmen Unterkunft von Sans Papiers in Patras # Rassistische Hetze in...
Gespräch mit Ralf Streck, freier Journalist aus dem Baskenland, zu den diese Woche stattfindenden Bildungsprotesten in Spanien. Wie war die Beteiligung am Streik? Wo sind die massivsten Kürzungen zu erwarten? In welchem Zusammenhang stehen...
Seit dem 8.Mai hatten Flüchtlinge aus Ländern wie u.a. Irak, Iran, Somalia, Eritrea und Sudan bei Groningen ein Camp errichtet, um ein Bleiberecht in den Niederlanden durchzusetzen. Teilweise können sie faktisch gar nicht abgeschoben werden...
Der ueberfluessigste Film bisher in meiner persoenlichen Cannes-2012-Liste ist momentan ganz eindeutig "Confessions of a child of the century" der franzoesischen Filmemacherin Sylvie Verheyde. Ein sogenannter "Kostuem-" oder "Historienschinken", ein Genre, das mitunter zur Zaehigkeit neigt, aber auch wundervolle Filme hervorgebracht hat, wie beispielsweise die ebenfalls franzoesischen Werke "Die Batholomaeusnacht" oder "Danton", um nur ein paar spontane Beispiele zu nennen.
Nun ja, die Verfilmung des Buches des franzoesischen Romantikers Alfred de Musset (1810-1857) mit dem Titel Confessions d'un enfant du siècle (dt: Bekenntnisse eines jungen Zeitgenossen) von 1836 wird wohl nicht zu diesen gerechnet werden, denn das Endergebnis der Literaturverfilmung ist, wie schon in der Ueberschrift verraten, mehr als ueberfluessig!
Worum es geht? Der junge, wilde Libertin Octave (Peter "Pete" Doherty) muss als Adliger am franzoesischen Hof erleben, wie seine Frau ein Techtelmechtel mit einem anderen Beau beginnt, nach dem obligatorischen Duell (bei dem er allerdings nur leicht verletzt wurde) beginnt er, sich mit seinem lebensfrohen, aber auch recht zynischen Freund (gespielt von August Diehl) der Wollust hinzugeben.
Ein ganz besonderes Mitternachtsevent im grossen Lumiere-Saal kroente den Abend:Altmeister Dario Argento (* 1940 in Rom), einer der ganz Grossen des europaeischen Horrorfilms, praesentiert heute abend die Premiere seines neuesten Streichs:
"Dracula" in 3 D. Ehrlich gesagt gibt es leider dazu auch nicht viel mehr zu sagen: Neu ist, dass wir den alten Blutsauger jetzt auch in 3 D erleben duerfen, aber das war's dann auch schon. Der Film bleibt einigermassen nah an der Vorlage, zwar mit vielen kleinen Abweichungen, aber er erzaehlt eben doch nichts Neues. Und mal ehrlich, wer kennt die Bram-Stoker-Story nicht schon in- und auswendig?
Wozu braucht man sowas? Und 3D alleine reisst es eben auch nicht raus... Es faellt mir schwer, den Film so deutlich zu kritisieren, denn auch ich bin einer der Anhaenger des italienischen Regisseurs, dem wir mit Werken wie "Suspiria" grossartige Genreklassiker zu verdanken haben...!
... das sagte Beate Böhlen, Vorsitzende des Petitionsausschusses des Landtags von Baden-Württemberg, im Interview mit Radio Dreyeckland am 10.Mai. Doch was steckt genau hinter diesen Vorschlägen, und inwieweit bedeuten sie...
Da mag der neue Präsident von Frankreich Francois Hollande versprechen was er will. Für das Dreyeckland natürlich die endgültige Stilllegung des AKWs Fessenheim. Die Gefahrenlage bleibt solange das AKW in Betrieb ist und noch ist das AKW...