Kommentare & Glossen

Grün triumphiert: Endlich Autobahn durch Freiburg!

Update 23.5.12: Nach einer Pressekonferenz des OB Salomon, Baubürgermeister Haag und Regierungsvizepräsident Klemens Ficht ist es jetzt offiziell. Abgestimmt mit dem Bundesverkehrsministerium werden im Fall der Fertigstellung des...

Freiburger Monopoly: Rieselfeld Nord - Salomons neue Mehrheit verlangt Bau eines neuen Stadtteils

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altCDU (10 Sitze), SPD(9), FDP(4) und FWV(3) verlangen von der Stadtverwaltung die Ausweisung soviel neuer Flächen, dass mindestens 5.000 Wohnungen zu den 4.000 Wohnungen, die die aktuell realisierten Bebauungspläne bis 2020 schon vorsehen, gebaut werden können. Damit konkretisierten die Fraktionsvorsitzenden Herr v. Kageneck (CDU), Frau Buchen (SPD), Herrn Evers (FDP) und der stv. Vorsitzende der FWV, Herr Stather in einer gemeinsamen Medienkonferenz am Freitag, 27.4.12 das schon von Dieter Salomon als neuen Freiburger Stadt- Leitspruch erkorene Motto: "Bauen, Bauen, bauen - auf Teufel komm raus".
Die neue Bau-um-jeden-Preis Mehrheit des Freiburger Gemeinderates verabschiedet sich damit nicht nur vom Vorrang der Innenentwicklung, sondern verbindet die pauschale Forderung auch mit der erkennbar unzutreffenden Behauptung, damit allein schon die hinreichende Ausweisung neuer Bauflächen etwas gegen die Immobilienpreis- und Mietenexplosion getan sei.

Konkret befragt, einigten sich alle Parteien, die mit 26 Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat stellen, auf die Fläche nördlich der Mundenhofer Strasse bis zum Zubringer Mitte - also Rieselfeld-Nord - als die Fläche, die am leichtesten aus dem Flächennutzungsplan 2020 entwickelt würden könnte bzw. vorgezogen werden könnte. Jüngst war im nördlichsten Teil dieses Gebietes direkt am Zubringer das SC Stadion von der Stadtverwaltung in das Spiel gebracht worden, mit Parkflächen für 9.000 Autos. Weitere Flächen wurden nicht genannt bzw. zurückgewiesen: Flugplatz südlicher Teil bisherige Uni-Erweiterungsfläche oder Kleingärtenareale z.b am Zubringer Mitte oder der Rest von der Gutleutmatten. Lebhaft beklagt, wurde dass alle - von den Grünen favorisierte -Innenentwicklungsflächen mit vielfältigen Hindernissen versehen seien.

siehe auch: Kommentar Der Markt, die Grünen - Bereichert Euch!

Stadttunnel bringt keine Entlastung

Nur die GAF Stadträte hielten auch in dieser Gemeinderatssitzung wacker an der Ablehnung des mit 5 Mio. € städtischen Mitteln vorfinanzierten Planung des Stadttunnels der B31 fest.
Wie Recht sie hatten und haben mussten gestützt auf...

Grosser Erfolg der Kulturliste in der UL

Stadtrat Atai Keller von der Kulturliste durfte erstmalig mittels der UL einen Erfolg im GR seit 2009 feiern. Nicht 5 sondern 3 Jahre wird künftig der Vertrag für den Palazzo Columbino im Winter dauern. Auch der Standort soll von der...

955 Städtische Wohnungen mit Sanierungsstau von 90 Millionen

Die 955 städtischen Wohnungen, die die Stadt an die FSB vollkreditfinanziert für 52,84 Mio.€ incl. Grundstücken verkaufen will, weisen einen Sanierungsstau von ca. 90 Mio € auf . Dies geht aus einer Antwort der Stadtverwaltung auf eine...

Freiburg Filz: Schuldenkrösus Dallmann mit neuem Zubrot

Der Geschäftsführer der FWTM Gmbh Co. KG ist ein umtriebiger Mann. Wenn der grünschwarz OB mal ein paar geschönte Bilanzen zur Wiederwahl braucht, ist er genauso zur Stelle wie wenn Freiburgs Bildungslandschaft für Privatisierer zugerichtet...

REGIOWIND will neue Windmühlen auf Schauinsland setzen

Die Bundesregierung will vor allem offshore Windmühlen in den Händen der grossen Energiekonzerne fördern. Regiowind , eine Badenova Tochter will am Rande des Natur- und Vogelschutzgebietes Schauinsland oberhalb der Holzschlägermatte eine...

Freiburgs Doppelhaushalt vor "Strukturellem Defizit" ?

Die vierstündige Debatte der Stadträte im Hauptausschuss , die sich ausschliesslich der Einnahmenseite widmete, wird zur einvernehmlichen Erhöhung der Vergnügungssteuer für Spielautomaten auf 18 % führen sowie einer mehrheitlichen...

Rundfunkfreiheit freier Radios verteidigt !

Standhafte freie Radiomacherinnen vom Querfunk Karlsruhe setzen sich durch!

Am Do. 23.4.2009 16 Uhr war es dann endlich doch soweit: die baden-württembergische Medienbehörde LfK musste vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart - 1. Kammer - bei den Angriffen auf die Rundfunkfreiheit freier Radios im Rahmen eines gerichtlichen Vergleiches klein beigegeben.
Sie verzichtet auf die Eingriffe in die Selbstverwaltungsfreiheit und in die Programmfreiheit von Querfunk in Karlsruhe.

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